F-35

Unerkannt durch Feindesland

Unerkannt durch Feindesland

Unerkannt durch Feindesland

Hadersleben/Haderslev
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In drei Jahren landet die erste dänische F-35 in Skrydstrup. Foto: Ute Levisen

Die erste dänische F-35 wird 2023 auf dem Fliegerhorst in Skrydstrup landen. Dänemarks Fliegerkommando verrät, wie Dänemarks neuer Nationalkampfjet-Typ verziert wird, damit sich die Jets von der Flotte anderer Länder unterscheiden.

Das Fliegerkommando unter dem Dach des dänischen Verteidigungsministeriums hat entschieden: Der künftige Kampfjet-Typ des Landes, die F-35, wird in Rot und Weiß gewandet. Die Farben der Nationalflagge des Landes werden unter anderem die Heckflosse der dänischen Maschinen zieren.

Eine besondere Note

Damit verleiht Dänemark dem teuersten Einkauf seiner Militärgeschichte, 27 F-35-Maschinen, eine besondere Note – so wie es die Tradition der königlichen Luftwaffe seit 70 Jahren gebietet.

Alle Jets im sogenannten Kampfflugzeugprogramm des Verteidigungsbündnisses der Nato, dem zahlreiche europäische Länder angehören, sind baugleich. Jedes Land hat indes einen kleinen Spielraum, seine Kampfflieger individuell zu gestalten: zum einen, um sie bei internationalen Missionen von Maschinen anderer Länder zu unterscheiden – zum anderen, um zu symbolisieren, dass es sich bei den Kampfjets um Volkseigentum handelt, wie Stabschef Jan Dam vom „Flyverkommando“ sagt.

So soll die künftige Verzierung aussehen. Foto: Flyverkommando

Unter dem Radar

Ein Merkmal der F-35 ist laut Dam, dass diese quasi unter dem Radar fliegen kann. Obwohl Kokarden und Dannebrog in roten und weißen Farben auf dem Jet angebracht werden, bleibe diese besondere Eigenschaft erhalten, wie er betont, zumal es sich dabei um gedämpfte Farbtöne handelt.

Somit wird die F-35 auch in Zukunft unerkannt durch Feindesland fliegen können. Zumindest laut Plan.

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