Renovierung

Marodes Schwimmbad – ein langer Weg zur Lösung

Marodes Schwimmbad – ein langer Weg zur Lösung

Marodes Schwimmbad – ein langer Weg zur Lösung

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Das Schwimmbad ist hier im rechten Bildabschnitt als Teil der Arena Aabenraa zu sehen. Dort wurden erhebliche Mängel festgestellt. Foto: Hans Chr. Gabelgaard

Das Apenrader Schwimmbad in der Arena Aabenraa ist marode. Die Renovierung würde etwa 28 Millionen Kronen kosten. Doch aufgrund von Planungsunsicherheiten bevorzugt der Vorsitzende für den Ausschuss Kultur und Freizeit eine andere Alternative.

Das Apenrader Schwimmbad in der Arena Aabenraa ist altersschwach. Wie bei Wartungsarbeiten festgestellt wurde, gibt es schwerwiegende Mängel. Die Renovierung, so veranschlagt es das Planungsbüro Cowi, würde 28 Millionen Kronen kosten.

Doch ob sich die Mängel damit beheben ließen, sei nicht sicher, sagte Stig W. Isaksen, Direktor für Kultur, Umwelt und Erwerb der Kommune Apenrade, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. „Es ist schwer zu bewerten. Fängt man erst an zu bauen kann es sein, dass weitere Mängel zutage treten. Deshalb berechnete Cowi einen Unsicherheitsfaktor von 30 Prozent“, erklärt der Direktor.

40 statt 28 Millionen

Das bringt Ausschussvorsitzenden Lars Kristensen (Venstre) zu folgender Aussage: „Für mich ist das ein wichtiger Faktor. Kostet die Renovierung statt 28 Millionen Kronen plötzlich fast 40 Millionen, dann ist ein Neubau, der 50 Millionen kosten soll, sinnvoller. Ein Neubau wäre in meinen Augen sinnvoller und hätte Priorität.“

Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Die Verwaltung wird sich nun mit der Schwimmhalle und den beiden Möglichkeiten beschäftigen, bevor das Thema Schwimmhalle dann – wahrscheinlich im September – erneut auf dem politischen Tisch landen wird.

Nutzung des Schwimmbades in der Bauphase

Die Frage ist dann auch, was – sollte die Entscheidung zugunsten eines Neubaus ausfallen – in der Zwischenzeit passiert. Dann entstehen Fragen wie „Kann die alte Schwimmhalle weiterbetrieben werden?“ und „Welche Kosten kommen auf die Kommune zu?“.

„Es gibt allzu viele Unsicherheitsfaktoren, die wir bisher schlecht einschätzen können“, erklärte Kristensen, der gespannt auf die kommenden Verhandlungen auf der kommunalpolitischen Bühne.

Mehr lesen

Leserbrief

Tina Voldby
„Opråb til syddanske unge: Skift fjumreår ud med faglighed“