Die Regierung stellt 17 Initiativen gegen Antisemitismus vor

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Die Regierung legt eine neue Strategie gegen Antisemitismus für die Jahre 2026 bis 2029 vor. Die insgesamt 17 Maßnahmen werden mit 120 Millionen Kronen bis 2030 finanziert. Justizminister Peter Hummelgaard (Soz.) begründet den Schritt mit einem deutlichen Anstieg von Hass, Bedrohungen und Übergriffen gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger. Zentraler Bestandteil der Strategie ist die Einführung eines Antisemitismuskoordinators für Schulen und Ausbildungseinrichtungen, der Wissen über jüdisches Leben und Antisemitismus vermitteln soll. Eine weitere Maßnahme ist die Gründung des Weinberger-Instituts zur systematischen Erfassung antisemitischer Straftaten. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich viele dänische Juden zunehmend bedroht fühlen, insbesondere seit den Ereignissen im Nahen Osten seit Oktober 2023.