9.000 Truthähne in Mitteljütland an Vogelgrippe erkrankt

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Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche mussten die Lebensmittelbehörde (Fødevarestyrelsen) und die Bereitschaftsbehörde (Beredskabsstyrelsen) ausrücken, um Truthähne zu keulen, die mit der Vogelgrippe infiziert sind. Das Staatliche Seruminstitut (SSI) hatte die Tiere zuvor positiv auf H5N1 getestet. Der betroffene Betrieb mit 9.000 Tieren liegt Møldrup Nord bei Viborg in Mitteljütland. Erst am Donnerstag vergangener Woche mussten mehr als 6.000 Truthähne auf einem Hof in dem Gebiet getötet werden.

Insgesamt wurden im Herbst bereits neun Ställe von der Vogelgrippe heimgesucht, mehr als 220.000 Geflügel mussten gekeult werden. Hintergrund ist die hohe Viruslast bei Wildvögeln in diesem Jahr. Kleine und große Betriebe sind daher gleichermaßen betroffen. Veterinärchef Flemming Kure Marker appelliert an Geflügelhalterinnen und -halter, Schutzmaßnahmen einzuhalten – angefangen beim Wechseln der Kleidung bis hin zur Sicherung der Ställe vor Wildvögeln, sodass diese nicht zu den Nutztieren vordringen, so wie deren Futter oder Wasser gelangen können. 

Seit Ende Oktober gilt die höchste Gefährdungsstufe. Mehr zur aktuellen Lage in Dänemark gibt es hier