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Mit falschen Kronenmünzen über die Grenze: Zwei Verdächtige in U-Haft

Mehrere 20-Kronen-Münzen liegen verstreut auf einer Holzoberfläche.
Falsche 20-Kronen-Münzen beschäftigen zurzeit die Polizei. Die Münzen auf dem Foto sind echt.

Mit 18,5 Kilogramm gefälschten 20-Kronen-Stücken sind zwei Männer bei der Einreise nach Dänemark ertappt worden. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Die sichergestellten Geldmünzen könnten in Zusammenhang mit falschen 20ern stehen, die in jüngster Zeit in mehreren Orten in Nordschleswig und Süddänemark im Umlauf waren. Die Polizei klärt auf, was zu tun ist, wenn man eine verdächtige Münze hat und wie man eine Fälschung erkennen kann.

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Zusammenfassung

  • Zwei Personen wurden an der Grenze Pattburg mit 18,5 Kilogramm gefälschten 20-Kronen-Münzen festgenommen.
  • Sie sitzen in U-Haft, ein Zusammenhang zu bereits aufgetauchten Falschmünzen ist möglich.
  • Die Polizei ruft zu Wachsamkeit bei 20-Kronen-Münzen auf und erklärt, wie Geschäfte und Kunden Fälschungen sich schützen können.

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Nicht mit falschen 50ern, aber mit falschen 20ern sind zwei Männer im Alter von 30 und 33 Jahren aus Albanien bei der Einreise erwischt worden. Laut einer Mitteilung der Polizei wurde der Wagen am Donnerstagmittag am Grenzübergang Pattburg (Padborg) unter die Lupe genommen. 

Im Fahrzeug wurden 18,5 Kilogramm falsche 20-Kronen-Münzen im Wert von 39.400 Kronen gefunden. Die Polizei nahm die beiden Männer wegen des Verdachts auf Geldfälschung bzw. wegen des Vorwurfs, Falschgeld in Umlauf bringen zu wollen, fest. 

Am Gericht in Sonderburg (Sønderborg) sind gegen beide vier Wochen Untersuchungshaft angeordnet worden, so die Polizei. Der Haftprüfungstermin fand aus ermittlungstaktischen Gründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Falsche 20-Kronen-Münzen bereits im Umlauf

Es könnte ein Zusammenhang bestehen mit falschen 20-Kronen-Stücken, die an verschiedenen Orten in Nordschleswig und Süddänemark zum Vorschein kamen und gemeldet wurden.  

Die Polizei rät, wachsam zu sein, wenn man mit 20-Kronen-Münzen bezahlen möchte oder derartige Münzen entgegennimmt. Besteht der Verdacht, dass es sich um eine Fälschung handelt, sollten die Münzen einer Bank oder der Polizei ausgehändigt werden.

Geschäfte haben die Möglichkeit, Kunden abzulehnen, die mit einer großen Anzahl von Münzen bezahlen möchten. So können sie sich schützen und verhindern, dass Kriminelle Falschgeld im Umlauf bringen, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Laut Geldwäschegesetz dürfen Geschäfte keine Barzahlungen von 15.000 Kronen oder mehr annehmen. Das Münzgesetz erlaubt es Geschäften, die Annahme von mehr als 25 Münzen einer Sorte zu verweigern.

Gefälschte Münzen erkennen

Wie erkennt man den Unterschied zwischen einer echten und einer gefälschten 20-Kronen-Münze? 

Dazu sagt die Polizei: Einige der beschlagnahmten Münzen tragen das Prägejahr 2021, wirken aber ungewöhnlich neu und glänzend, obwohl sie eigentlich schon seit mehreren Jahren im Umlauf sein sollten. 

Das Porträt von Königin Margrethe und das königliche Wappen wirken weniger detailgetreu, wenn man sie genauer betrachtet und mit echten Münzen vergleicht. Beispielsweise können Mund und Nase von Königin Margrethe flacher sein als auf einer echten Münze. Die Inschrift kann falsch geneigt sein, und eine gefälschte 20-Kronen-Münze kann weniger wiegen als eine echte.