Handball

Unsicherheit und Angst bei SønderjyskE zu erkennen

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Lemvig
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Kasper Christensen hadert mit der Leistung seiner Mannschaft in den letzten beiden Spielen. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

Tiefe Sorgenfalten hatte SønderjyskE-Trainer nach der Schlappe seiner Liga-Handballer gegen Tabellenschlusslicht Lemvig-Thyborøn Håndbold in der Stirn. Die Leistungskurve seiner Mannschaft zeigt aktuell nach unten.

„Das war ein enttäuschendes Erlebnis“, lautet das Fazit von SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen nach der 27:30-Niederlage bei Lemvig-Thyborøn Håndbold.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten hatte er gesehen. Aus der ersten Hälfte hätte seine Mannschaft viel mehr machen müssen, bevor das Boot in Schieflage geriet.

„Wir waren in der ersten Halbzeit klar besser, haben es aber versäumt, den Sack zuzumachen. Wir haben zur Halbzeitpause mit drei bis vier Toren zu wenig geführt. Lemvig hat Blut geleckt und plötzlich lief beim Gegner alles“, so Kasper Christensen: „Wir haben eine zweite Halbzeit unter Niveau gespielt, haben uns stressen lassen und viele Chancen vergeben. Unsicherheit und auch ein wenig Angst haben sich breit gemacht. Wir haben gekämpft, aber unterm Strich muss man sagen, dass wir jetzt zwei Spiele in Folge nicht das gebracht haben, was wir bringen müssen.“

Für die Hellblauen sind es jetzt sogar fünf Spiele ohne Sieg.

„Ich denke, vor dem TTH-Spiel haben wir uns nichts vorzuwerfen, denn es ist auch ein schweres Programm gewesen. Unser Fokus darf jetzt nicht auf die Tabelle gerichtet sein. Es wäre falsch zu sagen, dass sie nicht auf die Punktanzahl gerichtet sein soll, denn von den Punkten leben wir, aber wir müssen dazu zurückkehren, dass wir in jedem einzelnen Spiel eine Leistung abrufen, mit der wir punkten können“, so der SønderjyskE-Trainer, dessen Mannschaft als Tabellenachter weiter auf einem Endrunden-Platz steht.

Ribe-Esbjerg HH gewann jedoch überraschend bei Bjerringbro-Silkeborg und ist bis auf fünf Punkte herangerückt.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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