Handball

SønderjyskE-Handballerinnen enttäuschten auf ganzer Linie

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Roskilde
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Rikke Hoffbeck war mit vier Toren die erfolgreichste Werferin der Hellblauen. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballerinnen standen gegen Roskilde von Beginn an auf verlorenem Posten und lieferten bei der 19:26-Niederlage eine sehr enttäuschende Leistung ab.

Außer Spesen nichts gewesen war das Motto der SønderjyskE-Handballerinnen nach dem Spiel bei Roskilde. Am Ende stand eine deutliche 19:26-Niederlage im vorletzten Spiel der regulären Saison der 1. Division, die an der Ausgangslage für die Hellbauen auf Platz drei liegend aber nichts geändert hat. Die Relegationsspiele gegen Ajax København um den Ligaaufstieg wurden bereits am vergangenen Spieltag in trockene Tücher gebracht und der direkte Aufstieg ist durch den Sieg von Skanderborg ebenfalls nicht mehr zu erreichen. Die gewünschte Revanche nach der Hinspielpleite gegen Roskilde blieb allerdings aus.

"Ich kann mich nur bei den Fans entschuldigen. Ich dachte wir haben den Tiefpunkt gegen Gudme erreicht, aber dem war wohl nicht so, das hier war viel schlimmer. Wir haben unglaublich viele Fehler gemacht und wollten zudem auch nicht richtig Abwehr spielen. Ich kann es gar nicht richtig verstehen. Wir haben die ganze Woche den Fokus auf das wichtige Gewinnen gehabt und das Fortsetzen wollen der guten Leistung, aber die Spielerinnen wollten wohl nicht wirklich. Vielleicht haben wir uns mit dem sicheren dritten Platz zu sicher gefühlt", so eine maßlos enttäuschte SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman.

Die Gäste hatten von Beginn an das Nachsehen und mussten über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Bis zur Pause war der Rückstand beim 11:15 auf einen noch erträglichen Rahmen geschrumpft.

Doch auch ein weiterer Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit konnte über die Probleme beim Tore erzielen an diesem Tage nicht hinwegtäuschen. So stand am Ende eine verdiente 19:26-Niederlage, die den SønderjyskE-Handballerinnen aber in der Tabelle nicht mehr weh tut.

Im Hinblick auf die nach der abschließenden Partie gegen Vendsyssel am kommenden Spieltag anstehenden Relegationsspiele gegen Ajax København allerdings, ist das Selbstvertrauen sicherlich nicht weiter gewachsen.

Roskilde Håndbold - SønderjyskE (15:11) 26:19

Roskilde Håndbold: Sif Linnemann Klemensen, Emmely Holmboe Christiansen - Olivia Black (5), Malene Nielsen, Rie Haslund (1), Amalie Nielsen, Louisa Mittet (8), Simone Toftdahl-Pedersen, Louise Mott (2), Nanna Stormly (2), Line Werngreen Nielsen (5/2), Nicole Leonhardt (3).

SønderjyskE: Claudia Rompen, Hafdis Renötudottir - Celina Hehnel Hansen (1), Ricka Falk Gindrup (1), Emma Kiellberg (3/1), Sara Mitova, Pernille Johannsen (1), Rikke Hoffbeck (4), Nina Bech (2), Leonora Demaj (3), Emily Baunsgaard (2), Caroline Amalie Rasmussen (2).

Zeitstrafen: 2:2. Siebenmeter:2:2.

Schiedsrichter: Helgi Hallsson-Elhauge/Troels Kure.

Zuschauer:150.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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