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Sønderjyske geht mit größerem Budget in die nächste Superliga-Saison

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Sønderjyske-Boss Markus Kristoffer Hansen erwartet ein ereignisreiches Sommertransferfenster und verspricht, dass die Hellblauen nicht geschwächt aus der Transferperiode gehen werden. Sønderjyske will mehr Geld in die Mannschaft investieren.

Die Sønderjyske-Fußballer können entspannt in den letzten Superliga-Spieltag am Sonnabend (15 Uhr) in Vejle gehen. Der Klassenerhalt konnte bereits am drittletzten Spieltag gesichert werden – beeindruckend für einen Klub, der mit einem der niedrigsten Budgets in die Superliga-Saison gestartet war.

Sønderjyske hat den direkten Wiederabstieg verhindert und will in der kommenden Saison sportlich und wirtschaftlich zulegen, um sich dauerhaft im Oberhaus festbeißen zu können.

Gekommen, um zu bleiben

„Wir haben von Tag eins an gesagt, dass wir uns in der Superliga etablieren wollen, aber es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir ein Superliga-Klub sind. Wir müssen uns zwei oder drei Jahre in der Superliga festbeißen, bevor wir in der Tabelle Ziele anpeilen können, die etwas mehr Spaß machen. Wir sind gekommen, um zu bleiben“, sagt Markus Kristoffer Hansen, Direktor und Miteigentümer von Sønderjyske Fodbold, zum „Nordschleswiger“.

Der Aufsteiger hatte in dieser Saison gemeinsam mit Lyngby und Vejle eines der niedrigsten Budgets der Superliga, will aber in der kommenden Spielzeit mehr Geld investieren, und zwar spürbar.

„Ja, wir werden mit einem größeren Budget in die nächste Saison gehen. Wir werden ohne Zweifel zulegen. Eine konkrete Zahl wollen wir mit der Öffentlichkeit nicht teilen. Wir haben einen Plan A in der Schublade liegen, aber einiges hängt auch davon ab, wie viele Spieler wir in diesem Sommertransferfenster verkaufen“, sagt Markus Kristoffer Hansen.

Sønderjyske-Direktor und Miteigentümer Markus Kristoffer Hansen (links) beim Superliga-Aufstieg 2024 mit dem Vorstandsvorsitzenden Søren Davidsen und Miteigentümer Povl Davidsen. Auch in Zukunft geht man in Sachen Sponsoring gemeinsame Wege.

Vieles spricht dafür, dass es in der Sønderjyske-Mannschaft der kommenden Saison viele neue Gesichter geben wird.

Größere Transfersummen

„Ich erwarte ein Transferfenster mit viel Aktivität. Wir werden zulegen und uns verstärken. Es werden ohne Zweifel viele Angebote für unsere Spieler kommen, und diese Spieler werden wir ersetzen. Es wird keinen Ausverkauf geben. Wir werden auch größere Transfersummen ausgeben, als wir bisher gesehen haben. Wir werden nicht geschwächt aus diesem Transferfenster gehen“, verspricht der Direktor und Miteigentümer.

Dies sind Töne, die nicht nur bei Sønderjyske-Fans gut klingen, sondern auch in den Ohren von Thomas Nørgaard. Der Sønderjyske-Trainer ist ein gefragter Mann und wäre mit Sicherheit nicht zu halten gewesen, wenn er noch einmal von vorne anfangen und mit begrenzten Mitteln einen Neuaufbau starten müsste. Mit einer guten Perspektive steigen auch die Chancen eines Verbleibs des Erfolgstrainers.

„Wir haben einen guten Dialog mit Thomas. Wenn etwas kommen sollte, hören wir uns das an, aber wir haben Thomas gern bei uns und Thomas ist gern bei uns. Er weiß, welches Projekt wir gestartet haben und dass wir uns entwickeln wollen, so wie sich Thomas auch entwickeln will“, so Markus Kristoffer Hansen.

Trainer Thomas Nørgaard ist ein gefragter Mann.

Sønderjyske wird in der kommenden Saison eine Schippe drauflegen, wird aber wirtschaftlich weiter zum unteren Drittel der Superliga gehören.

„Wir werden vom Budget her nie die Nummer eins der Superliga sein, aber wir wollen die Nummer eins sein, was Kultur und Zusammenhalt angeht. An dem Tag, an dem wir aus den Top 6 rutschen, was Kultur angeht, dann stehen wir vor einer Herausforderung“, meint der Sønderjyske-Boss.