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Für Sønderjyske steht in Lyngby viel auf dem Spiel

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Ebube Duru und Sønderjyske konnten zuletzt gegen Brøndby punkten.

Die Abstiegsfrage wird nicht in Lyngby entschieden, aber für die Sønderjyske-Fußballer ist es von großer Bedeutung, wie man in die lange Winterpause geht und wie die Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte ist.

Sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze oder auf einem Abstiegsplatz überwintern. So groß ist der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage, wenn es für die Sønderjyske-Fußballer zum Abschluss der ersten Saisonhälfte am Sonntag, 1. Dezember, ab 14 Uhr zum Kellerduell der Superliga in Lyngby kommt.

Eine Vorentscheidung in der Abstiegsfrage wird es auch im Fall eines Sieges nicht geben, und der Sønderjyske-Trainer hält nicht viel davon, dass ein Spiel entscheidet, ob die erste Saisonhälfte gut oder weniger gut gewesen ist.

„Das Verrückte daran, ein Spiel entscheiden zu lassen, ist ja, dass die Leute im Fall eines Sieges sagen werden, dass es solide geleistete Arbeit ist, aber bei einer Niederlage stünden wir auf einem Abstiegsplatz und dann heißt es: 'Oha, die haben sich wie erwartet sehr schwer getan'. Wenn man diese Prämisse zulässt, dann ist es ein wahnsinnig wichtiges Spiel. Wir sehen es eher als eine der Möglichkeiten, die Dinge zu beeinflussen, gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf“, sagt Thomas Nørgaard zum „Nordschleswiger“.

Der Trainer bezeichnet die bisherigen Auftritte seiner Mannschaft bei der Superliga-Rückkehr als „solide“ und „lehrreich“.

Thomas Nørgaard bezeichnet die erste Saisonhälfte von Sønderjyske als solide.

„Wir hatten einige Hindernisse, mit denen wir uns befassen mussten. Wir haben die höhere Qualität in der Superliga gespürt und sind hin und wieder hart bestraft worden. Auf einiges haben wir uns in der 1. Division vorbereiten können, auf andere Dinge kann man sich auf dem zweithöchsten Niveau nicht vorbereiten. Da muss man schon mittendrin stehen“, meint der Sønderjyske-Trainer.

Die Intensität ist bei Sønderjyske gestiegen, auch beim Training. Bei der Trainingseinheit am Donnerstagvormittag ging es hoch her. Der Siegeswille war groß, und die Stimmung gereizt.

„Wir finden, dass wir ein gutes Trainingsmilieu haben. Daran haben wir lange gearbeitet. Wir haben eine Trainingseinheit zusammengestellt, wo es hoch hergehen muss, und es ist schön zu sehen, dass die Stimmung angeheizt ist. Und wir Trainer müssen damit leben, dass die Spieler 99 von 100 Entscheidungen falsch finden, wenn wir Schiedsrichter spielen“, so Thomas Nørgaard.