Handball

Der Abschied wird nach acht Jahren schwer fallen

Der Abschied wird nach acht Jahren schwer fallen

Der Abschied wird nach acht Jahren schwer fallen

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Ricka Falk Gindrup setzt sich am Kreis durch. Foto: Karin Riggelsen

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Nur zwei Handballerinnen haben mehr Spiele im SønderjyskE-Trikot absolviert als Ricka Falk Gindrup. Zum Saisonende wird die 31-Jährige ihre Handballschuhe an den Nagel hängen.

Die achte Saison im SønderjyskE-Trikot wird auch die letzte sein. Am Saisonende ist Schluss. Ricka Falk Gindrup wird ihre Karriere beenden.

„Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Endrunde. Darauf konzentriere ich mich im Moment, aber der Abschied wird voller Wehmut sein. SønderjyskE ist mein Herzensklub, und ich habe hier so viele Freundschaften geschlossen und so viel erlebt. Ich werde künftig auf den Zuschauerrängen stehen und die Mannschaft unterstützen“, sagt Ricka Falk Gindrup.

Mit dem Aufstieg in die Liga wurde 2022 das erste Ziel erreicht. Foto: Karin Riggelsen

Die 31-Jährige kam 2015 aus Kopenhagen nach Apenrade und kehrte 2020 nach einem Abstecher nach Horsens zu SønderjyskE zurück. Damals war der Verein in der 1. Division.

Alle Ziele erreicht

„Als ich zurückkam, hatte ich drei Ziele. Erst der Aufstieg, dann der Klassenerhalt in der Liga und der Einzug in die Endrunde. Mittlerweile habe ich alle drei Ziele erreicht, was vielleicht auch der Grund dafür ist, dass ich das Gefühl habe, dass die Zeit reif ist. Es fällt mir schwer, die Energie für eine neue Saisonvorbereitung zu finden. Ich habe auch vieles, was ich außerhalb des Spielfeldes priorisieren möchte“, so die Kreisläuferin.

Ricka Falk Gindrup hat insgesamt 177 Spiele für SønderjyskE bestritten. Nur zwei Handballerinnen haben mehr.

Mehr lesen

Europawahl 2024

Apenrade und der Kreml: Die deutsche Minderheit und die Kommunisten

Kopenhagen Der Kalte Krieg warf dunkle Schatten auf das Leben im Grenzland. Die Hoffnungen, die mit dem „kleinen Frieden“ durch die Bonn-Kopenhagener Minderheitenerklärungen 1955 verbunden waren, konnten die Sehnsucht nach dem großen Frieden nicht ersetzen. Die alarmierende Lage wurde beim Deutschen Tag und der Schuleinweihung in Hoyer deutlich. Dieser Artikel stammt aus einer Archiv-Serie von Siegfried Matlok über das 50-jährige Bestehen der EU.