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Klatsche zum Saisonabschluss

Klatsche zum Saisonabschluss

Klatsche zum Saisonabschluss

Skjern
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Kasper Olsen war zu Beginn der zweiten Halbzeit der nächste SønderjyskE-Handballer auf der Verletztenliste. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer mussten gegen Titelverteidiger Skjern eine deftige 22:39-Niederlage einstecken.

Die Luft war am Ende raus. doch die abschließende 22:39-Klatsche gegen den amtierenden dänischen Meister in Skjern kann den Eindruck von einer unterm Strich gelungenen Saison nicht verwischen.

Die SønderjyskE-Handballer sahen Mitte Februar nach fünf Spielen ohne Sieg noch wie ein Absteiger aus, konnten sich aber noch rechtzeitig aufrappeln und zogen in allerletzter Sekunde in die Endrunde ein. Die Mannschaft, die laut vieler Experten hier nichts verloren hatte, konnte im Konzert der Großen ihre Daseinsberechtigung mit zwei Siegen gegen TTH Holstebro unter Beweis stellen.

Für einen Angriff auf einen Halbfinal-Platz reichte es nicht, auch weil die Hellblauen in der entscheidenden Phase der Saison großes Verletzungspech hatten. Mit Chris Jørgensen, Aaron Mensing und Oliver Nøddesbo Eggert reihten sich drei der erfolgreichsten Torjäger von SønderjyskE in die Verletztenliste ein, wo sich auch Thorsten Fries und Christian Jensen befanden.

Mit dem letzten Aufgebot gelang zwar eine faustdicke Überraschung beim Heimsieg gegen TTH Holstebro, doch Aalborg Håndbold und Skjern Håndbold waren mehr als eine Nummer zu groß.

Im letzten Saisonspiel holten sich die Hellblauen dann noch eine deftige Niederlage beim amtierenden dänischen Meister in Skjern ab, der zum Halbfinal-Einzug noch einen Sieg benötigte.

Skjern-Torwart Emil Nielsen zog den Gästen früh den Zahn und nahm bereits in der ersten Halbzeit die Luft aus der Partie. Der künftige Frankreich-Legionär tischte gleich in den Anfangsminuten einige Klasseparaden auf und hatte seinen Anteil daran, dass sich Skjern auf 6:1 absetzen konnte. Die Gäste kamen zwar wieder ein wenig heran, taten sich aber mit dem Torewerfen gegen die gut gestaffelte Skjern-Deckung außerordentlich schwer. Die Hausherren konnten sich über ein 8:5 und 12:7 bis zur Halbzeitpause auf 17:7 absetzten.

Die SønderjyskE-Handballer ließen den letzten Rest von Gegenwehr in der Umkleidekabine liegen und ließen sich in der zweiten Halbzeit abschlachten. Der Titelverteidiger konnte sich bis Mitte der zweiten Halbzeit mühelos auf 15 Tore Unterschied absetzen und hatte beim Stande von 34:15 (53.) seine höchste Führung.

Skjern Håndbold trifft nun im Halbfinale um die dänische Meisterschaft auf GOG, während sich im anderen Halbfinale Aalborg Håndbold und Bjerringbro-Silkeborg gegenüberstehen.

Skjern - SønderjyskE (17:7) 39:22
Skjern: Emil Nielsen (1), Björgvin Pall Gustavsson (1) – Thomas Mogensen (6), Benjamin Jakobsen, Tandri Mar Konradsson (4), Anders Eggert (2), Christoffer Cichosz (3), Jesper Konradsson (3), Jonathan Stenbäcken, Jan Grebenc (2), Bjarte Myrhol (2), Bjarke Christensen (6), René Rasmussen (2), Kasper Søndergaard (4), Sebastian Augustinussen (1), Eivind Tangen (2).
SønderjyskE: Kristian Dahl Pedersen, Henrik Nordlander – Alexander Hansen (1), Rasmus Bertelsen (2), Frederik Børm (1), Kasper Olsen (1), Frederik Ladefoged (4), Steffan Kjer Høi (2), Jesper Clausen, Mikkel Hansen (1), Rasmus Nielsen (1), Martin Kærgaard Pedersen, Mikkel Kjær Møller (6), Arnar Birkir Halfdansson (3).
Zeitstrafen: 2:3. Siebenmeter: 4:1.
Schiedsrichter: Lars Hansen/Klaus Andersen.
Zuschauer: 2.612.

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