Eishockey

Torflaute hält bei SønderjyskE an

Torflaute hält bei SønderjyskE an

Torflaute hält bei SønderjyskE an

Woyens/Vojens
Zuletzt aktualisiert um:
Mads Lund machte sein 700. Spiel für SønderjyskE, doch dem 29-Jährigen blieb ein Torerfolg verwehrt. Foto: Karin Riggelsen

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben in den letzten beiden Spielen nur ein Tor gemacht und mussten die zweite Niederlage in Folge einstecken.

Nach dem ersten Dämpfer folgt gleich der nächste. Nach der 0:3-Pleite in Odense verloren die Eishockeyspieler von SønderjyskE auch das Heimspiel gegen die Frederikshavn White Hawks. Vor 2.167 Zuschauern in der Woyenser Frøs Arena entführten die abgeklärteren Nordjüten einen 3:1-Sieg gegen eine SønderjyskE-Mannschaft, die sich schwer tat, ihre vielen Spielanteile in Tore umzusetzen.

„In Odense sind wir gar nicht Schlittschuh gelaufen, das war gegen Frederikshavn ganz anders. Wir haben hart gearbeitet und sind Schlittschuh gelaufen“, war SønderjyskE-Trainer Mario Simioni gar nicht einmal so unzufrieden mit dem Einsatz seiner Schützlinge: „Selbstverständlich sind wir nie glücklich, wenn wir verlieren, aber der Arbeitseinsatz war da. Das war eines der Spiele, wo die Mannschaft, die das erste Tor macht, auch das Spiel gewinnt. Das erste Tor hat leider der Gegner gemacht, und danach hätten wir in einigen Fällen smarter arbeiten müssen.“

Die Gastgeber hätten in den ersten 25 Minuten in Führung gehen müssen. T.J. Moore vergab die beste von mehreren Möglichkeiten, als er von der Mittellinie alleine auf Tadeas Galansky im Frederikshavn-Tor zulaufen konnte, doch als die Gäste eine ihrer ersten dicken Chancen zum 0:1 nutzten, kippte die Partie. Es wurde ein Spiel nach den Vorstellungen der taktisch disziplinierten Nordjüten, die sich hinten reinstellten, den Gegner kommen ließen und eiskalt konterten.

SønderjyskE tat sich auch nach dem 0:2 kurz vor dem letzten Seitenwechsel schwer, echte Torchancen herauszuspielen. Die Hausherren rannten zwar an, es sah aber selten vielversprechend aus. Erst in den letzten zehn Minuten nahm der Druck auf das Frederikshavn-Tor zu. Der Anschlusstreffer sieben Minuten vor Schluss gab neue Hoffnung. Ein Schuss von der blauen Linie von Daniel Galbraith segelte ins Netz. Eine anschließende Überzahl-Situation wurde vergeben, und auch die Herausnahme von Torwart Patrick Galbraith brachte nicht mehr den ersehnten Ausgleich. Stattdessen machte Frederikshavn in der Schlussminute mit dem 1:3 ins leere Tor den Sack zu.

Es wartet bereits am Freitag das nächste Heimspiel, wenn Herlev in der Frøs Arena gastiert.

SønderjyskE - Frederikshavn White Hawks (0:0,0:2,1:1) 1:3

0:1 Cameron Spiro (28:04), 0:2 Jens Henrik Tønjum (38:53), 1:2 Daniel Galbraith (52:59/Ass.: Frederik Bjerrum, T.J. Moore), 1:3 Christopher Frederiksen (59:23/5 gegen 4).

Zeitstrafen: SE 1x10 (Steffen Frank) und 3x2 – FWH 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Jens Christian Gregersen/Daniel Bøjle. Zuschauer: 2.167.

Mehr lesen