Eishockey

Die Freude durfte nicht mit in den Bus

Die Freude durfte nicht mit in den Bus

Die Freude durfte nicht mit in den Bus

Aalborg
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Foto: René Schütze/Ritzau Scanpix

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Viele strahlende Gesichter waren nach dem 5:1-Sieg von SønderjyskE in Aalborg vor der Umkleidekabine der Gäste zu sehen, doch die aufgekommene Freude war nicht lange erlaubt.

„Wir sind selbstverständlich glücklich, dass wir gewonnen haben. Das ist ein gutes Gefühl, aber die Freude müssen wir am Bus ablegen. Wir haben zwei Siege Vorsprung und brauchen noch zwei“, hat SønderjyskE-Trainer Mario Simioni sein Fokus bereits auf das dritte Halbfinale am Sonntag ab 14.30 Uhr in der Woyenser Frøs Arena gerichtet.

Den am Ende klaren 5:1-Sieg in Aalborg wollte er allerdings nicht überbewerten.

„Wir hatten mit unseren Toren ein gutes Timing. Die sind zu den richtigen Zeitpunkten gefallen. Das dritte Tor war immens wichtig, denn mit dem 1:3 haben wir verhindert, dass Aalborg mit Momentum ins Schlussdrittel gehen konnte. Stattdessen war das Momentum auf unserer Seite“, so Simioni.

 

Foto: René Schütze/Ritzau Scanpix

Rasmus Nielsen hatte mit einem seiner seltenen Tore das zwischenzeitliche 0:2 erzielt.

„Ich denke, das war erst das dritte Tor in dieser Saison, aber es gilt ja, die Tore für die entscheidenden Momente aufzuheben“, lachte Rasmus Nielsen, der es auf die Lauf- und Einsatzbereitschaft schiebt, dass SønderjyskE gegen Aalborg Oberwasser hat, aber auch auf Torwart Patrick Galbraith: „Wir haben ohne Puck sehr hart gearbeitet, die Schüsse abgeblockt und zu den richtigen Zeitpunkten unsere Tore erzielt. Und Paddy hat im Tor extrem gute Arbeit verrichtet. Er hat alles gehalten.“

Der Verteidiger will den Blick aber nicht zu weit nach vorne werfen.

„Wir freuen uns über den Sieg und nehmen ihn mit im Gepäck, aber Sonntag ist ein neues Spiel. Da fanden wir wieder bei null an“, so Rasmus Nielsen.

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