Eishockey

Meister SønderjyskE gehen langsam die Spieler aus

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Jacob Schmidt-Svejstrup wird eine Operation kaum vermeiden können.

Jacob Schmidt-Svejstrup droht für den Rest der laufenden Saison auszufallen und macht die Personallage beim dänischen Eishockeymeister noch angespannter. Zudem ist eine Entscheidung gefallen, wer den letzten Ausländer-Platz bis Saisonende einnimmt.

Aus einem breiten Kader ist bei der Eishockey-Mannschaft von SønderjyskE eine angespannte Personallage geworden.

Nach den Vertragsauflösungen mit den Eigengewächsen Anders Biel und Søren Dietz-Larsen im Oktober gehen Cheftrainer Anders Førster im Sturm langsam die Spieler aus.

Operation droht

Jacob Schmidt-Svejstrup fehlt schon seit einigen Wochen und droht für den Rest der Saison auszufallen. Der Siegtorschütze im entscheidenden DM-Finale gegen Esbjerg kann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine Operation nicht vermeiden.

„Svejstrup wird länger ausfallen. Wie lange, wissen wir noch nicht“, sagt SønderjyskE-Sportdirektor Klaus Rasmussen auf Anfrage des „Nordschleswigers“, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen.

William Pelletier hat seit dem üblen Bandencheck von Frederikshavn nicht trainieren können, Alexander Wiklund muss nach seinem rüden Foul in Frederikshavn mit einer Sperre rechnen und Nikolaj Krag-Christensen fehlt schon seit geraumer Zeit. Bei Letztgenanntem besteht jedoch die Hoffnung, dass er für das Final Four, vielleicht sogar für die Kracher zwischen Weihnachten und Neujahr gegen Esbjerg, wieder fit wird.

Cameron Brown wird bis Saisonende bleiben.

Die Frage ist, ob SønderjyskE nachrüsten wird, aber die Hände des Sportdirektors sind gebunden.

„WIr haben schon die neun erlaubten Imports. Von diesen Verträgen läuft einer Ende Dezember aus“, so Klaus Rasmussen.

Cameron Brown bleibt bis Saisonende

Cameron Brown hat aber nach Informationen des „Nordschleswigers“ schon einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Der Sportdirektor will diese Information nicht bestätigen, sagt aber: „Cam Brown ist in der Umkleidekabine ein sehr guter Mann für uns, und auf dem Eis hat er die Borring-Brüder viel besser gemacht.“

Die Vertragsverlängerung ist mit Hilfe einer größeren Zahl von Sponsoren zustande gekommen. Vielleicht bleibt auch noch Geld für einen dänischen Verteidiger übrig.

„Es ist ein Wunsch von uns, dass ein Verteidiger unsere Defensive ergänzt. Er muss uns aber mit Blick auf die Playoffs helfen können, denn wir haben auch einen Oliver Nielsen, der sich in einer positiven Entwicklung befindet“, so Klaus Rasmussen.