Fussball

Hohe Ablösesumme ist für Sønderjyske-Torwart kein Problem

Veröffentlicht Geändert
Marcus Bundgaard kommt von IF Elfsborg zu Sønderjyske.

Das Schweden-Abenteuer endete auf der Ersatzbank, fühlt sich für Marcus Bundgaard aber nicht wie eine Niederlage an. Der neue Sønderjyske-Torwart ist in eine bessere Liga gewechselt und sieht sich gewappnet, in die Fußstapfen von Jakob Busk zu treten.

Marcus Bundgaard ist die neue Nummer eins bei Sønderjyske. Der 23-Jährige hat beim Fußball-Superligisten einen Vertrag bis Mitte 2028 unterschrieben und löst zwischen den Pfosten den zur TSG Hoffenheim gewechselten Jakob Busk ab.

Er ist ein relativ junger Torwart, der im Abstiegskampf der große Rückhalt sein muss, doch weder dieser Druck noch die hohe Ablösesumme bringt den Neuzugang aus der Ruhe.

„Nein, überhaupt nicht. Diese Erfahrung habe ich schon gemacht. Die hohe Ablösesumme betrachte ich eher als Ausdruck des Vertrauens in mich, dass die mich wirklich wollen“, sagt Marcus Bundgaard zum „Nordschleswiger“, kurz nachdem er am Montagnachmittag den Vertrag im Haderslebener Idrætscenter unterschrieben hat.

Laut der schwedischen Zeitung „Expressen“ zahlt Sønderjyske bis zu 500.000 Euro für den dänischen Torwart, der zuletzt bei IF Elfsborg auf der Bank saß.

Marcus Bundgaard war die Nummer eins in Elfsborg, bis der ehemalige AaB-Trainer Oscar Hiljemark das Kommando übernahm.

Der schwedische Vizemeister von 2023 zahlte im März 2024 laut transfermarkt.de 340.000 Euro an den dänischen Erstdivisionär Vendsyssel FF. Marcus Bundgaard absolvierte 12 der ersten 13 Spiele in der Allsvenskan, rutschte aber auf die Bank, als der ehemalige AaB-Trainer Oscar Hiljemark bei Elfsborg das Kommando übernahm.

„Das gehört zum Fußball-Geschäft. Das sehe ich nicht als Niederlage, und ich sehe absolut auch nicht den Wechsel zu Sønderjyske als Schritt zurück. Ich kehre heim in eine bessere Liga als die schwedische, und das ist vielleicht sogar ein besseres Schaufenster. Ich bin ein junger Torwart, der durchaus die Ambition hat, eines Tages wieder ins Ausland zu wechseln“, so der 23-Jährige.

Vorerst liegt sein Fokus auf Sønderjyske.

Marcus Bundgaard blickt auf seine neue Heimspielstätte, den Sydbank Park.

„Ich habe die Superliga nicht aus den Augen verloren und weiß, dass Sønderjyske über wahnsinnig viele interessante Spieler, über ein starkes Kollektiv und über einen tüchtigen Trainer verfügt. Es sieht wirklich spannend aus, gleichzeitig ist noch Luft nach oben“, meint der neue Torwart.

Er findet es ansprechend, was ihm Sportchef Casper Daather und Cheftrainer Thomas Nørgaard präsentiert haben.

„Das Projekt und die Spielweise passen perfekt zu mir. Ich möchte meinen Beitrag leisten, nicht nur fußballerisch, sondern auch mit meiner Person, meiner Persönlichkeit und meiner Siegermentalität. Ich sehe mich als mutigen Torwart, der mit meiner Körpergröße den Strafraum beherrscht und auch gut am Ball ist“, sagt Marcus Bundgaard.