HANDBALL

Møllgaard nach SG-Spiel: „Jetzt sind wir Favoriten“

Møllgaard nach SG-Spiel: „Jetzt sind wir Favoriten“

Møllgaard nach SG-Spiel: „Jetzt sind wir Favoriten“

hdj
Aalborg/Apenrade
Zuletzt aktualisiert um:
Henrik Møllgaard und seine Mannschaft lieferten ein überraschend gutes Ergebnis im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen die SG Flensburg-Handewitt ab. Foto: René Schütze/Ritzau Scanpix

Fünf Tore Vorsprung sollten für das Rückspiel am Mittwoch reichen – doch einfach wird es ganz bestimmt nicht, meint Aalborgs Abwehrchef.

Entschieden ist nach dem 26:21-Heimsieg im Viertelfinalhinspiel zwischen Aalborg und der SG Flensburg-Handewitt natürlich noch nichts. Aber der dänische Meister hat sich am Donnerstagabend eine unerwartet gute Ausgangsposition für das Rückspiel geschaffen und ein Ausrufezeichen im Kampf um die Final-4-Tickets gesetzt.

„Der Vorteil liegt jetzt auf unserer Seite. Es wird nicht einfach, eine 5-Tore-Führung zu verteidigen, aber die beiden Mannschaften sind so ebenbürtig, dass fünf Tore in Flensburg eine ganze Menge sind“, sagte Henrik Møllgaard nach dem Hinspiel.

Dass der dänische Meister schon in der laufenden Saison so nah vor dem Einzug ins Final-4-Turnier steht, ist überraschend. Für die kommende Saison hat der Klub Weltstars wie Mikkel Hansen und Aron Pálmarsson verpflichtet.

„Unsere Leistungen verleihen dem ganzen Projekt eine höhere Glaubwürdigkeit. Aber es ist auch notwendig, dass wir solche Erlebnisse als Spieler und als Verein zusammen haben. Wir haben ja Spieler, die schon Großes erreicht haben – allerdings mit anderen Mannschaften“, so Møllgaard.

Für Aalborg Håndbold ist es das erste Champions-League-Viertelfinale in der Vereinsgeschichte.

Durch den Hinspielerfolg kann sich der dänische Meister beim Rückspiel am kommenden Mittwoch eine Niederlage mit vier Toren Unterschied erlauben. Werfen sie mehr als 21 Tore, reicht sogar eine 5-Tore-Niederlage, um in das Final 4 einzuziehen.

Das abschließende Miniturnier um die Klubkrone Europas finden am 12. und 13. Juni in Köln statt.

Mehr lesen

Kulturkommentar

Claudia Knauer
„Berührungen“