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Hjulmand ärgert sich über fehlende bosnische Stars

Hjulmand ärgert sich über fehlende bosnische Stars

Hjulmand ärgert sich über fehlende bosnische Stars

Kopenhagen
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Kasper Hjulmand freut sich auf den letzten EM-Test. Foto: Claus Bech/Ritzau Scanpix

Nationaltrainer Kasper Hjulmand hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft zum EM-Auftakt gegen Finnland aussehen soll, doch einiges kann sich noch ändern.

Vier Tage nach dem 1:1 gegen Deutschland und sechs Tage vor dem ersten Spiel der Europameisterschaft absolviert die dänische Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag ab 18 Uhr in Brøndby den letzten EM-Test.

Gegner ist die Nationalmannschaft Bosniens, die allerdings ersatzgeschwächt nach Dänemark gekommen ist. Nationaltrainer Kasper Hjulmand ärgert sich, zeigt aber Verständnis für das Fehlen der bosnischen Stars Edin Dzeko (AS Rom), Edin Visca (Basaksehir), Miralem Pjanic (Barcelona) und Marko Pjaca (Juventus).

„Wir hatten selbstverständlich gehofft, dass Dzeko spielen würde. Er ist der gleiche Stürmertyp wie Artem Dzyuba, den wir bei den Russen erwarten“, sagt Hjulmand: „Wir haben dies aber kommen sehen, denn die Saison ist für einen Teil der bosnischen Spieler lang und hart gewesen. Ich habe Verständnis dafür, dass diese Spieler Ruhe brauchen. Die Bosnien sind aber dennoch mit einer starken Mannschaft und vielen guten Spielern da.“

Der Nationaltrainer hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft zum EM-Auftakt gegen Finnland aussehen soll, doch einiges kann sich noch ändern.

„Ich habe viele Namen im Kopf, die von Beginn an gegen Finnland spielen könnten, aber damit nicht gesagt, dass dies so bleiben wird. Wenn ein Spieler gegen Bosnien eine überragende Leistung bringt, fällt mir die Wahl noch schwerer. Das hoffe ich sogar“, sagt Kasper Hjulmand, der lediglich preisgeben wollte, dass Andreas Christensen und Martin Braithwaite gegen Bosnien von Beginn an spielen werden. Den Rest ließ er offen.

Alle 10.000 zur Verfügung stehenden Eintrittskarten für das Bosnien-Spiel sind abgesetzt worden.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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