Handballer

Aufsteiger war ohne Chance

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Sonderburg/Sønderborg
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Christian Jensen war mit sieben Toren der erfolgreichster Werfer. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer besiegten Lemvig-Thyborøn deutlich mit 30.21 und holten den ersten doppelten Punktgewinn der neuen Saison.

Die Liga-Handballer von SønderjyskE haben den ersten Sieg der neuen Saison eingefahren. Nach dem guten Auftritt bei der 24:29-Niederlage in Aalborg gab es vor eigenem Publikum einen überraschend deutlichen 30:21-Erfolg gegen Liga-Aufsteiger Lemvig-Thyborøn Håndbold.

SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen hatte im Vorfeld seine Spieler gewarnt, denn er hatte nach der starken Liga-Premiere des Aufsteigers alles andere als eine leichte Aufgabe erwartet. Lemvig-Thyborøn hatte am ersten Spieltag KIF Kolding ein Unentschieden abgeknöpft, machte aber in Sonderburg zu viele Fehler, um eine stark auftrumpfende SønderjyskE-Mannschaft in Bedrängnis zu bringen und musste mit einer Klatsche die Heimreise antreten.

„Wir hatten schnell Spiel und Gegner so deutlich im Griff, dass der Gegner früh merkte, dass hier nichts zu holen war. Ich weiß nicht, ob es ein leichtes Spiel wurde, es war zumindest kein enges Spiel. Aber schön, auch mal ein solches Heimspiel zu haben“, freut sich Kasper Christensen.

Die Entscheidung fiel quasi bereits in der ersten Viertelstunde. Die Gastgeber bestraften knallhart die Fehler des Gegners und erzielte zahlreiche Tore nach Tempogegenstößen. Über ein 4:0 (7.) und 9:2 (13.) setzte sich SønderjyskE auf 12:4 (19.) ab.

„Wir standen in der Deckung super. Es war für den Gegner ständig ein großer Kampf, zu Torchancen zu kommen, und wir haben die Fehler mit Kontertoren bestraft“, so der SønderjyskE-Trainer.

Die Hellblauen führten kurz vor dem Seitenwechsel mit 16:7, bevor es mit einer 16:9-Führung in die Halbzeitpause ging.
Spannung kam auch nach dem Seitenwechsel nicht auf. Der Aufsteiger kam nie näher als auf sieben Tore Unterschied heran und konnte in der Schlussphase noch Schadensbegrenzung betreiben, nachdem die Hellblauen beim 26:15 in der 49. Minute ihre höchste Führung hatten.

„Wir haben ein super Spiel hingelegt. 45 Minuten lang hat es wirklich gut ausgesehen, und mit den Nachlässigkeiten in den letzten zehn bis zwölf Minuten können wir gut leben – da war alles schon gelaufen“, meint Kasper Christensen.

Die SønderjyskE-Handballer haben die Pflichtaufgabe souverän gemeistert und gehen mit gestärktem Selbstvertrauen in die nächsten Spiele.

Die nächsten Aufgaben sind für die SønderjyskE-Handballer ein Auswärtsspiel am kommenden Dienstag gegen Århus Håndbold sowie ein Heimspiel am darauffolgenden Sonnabend gegen KIF Kolding.

SønderjyskE - Lemvig-Thyborøn (16:9) 30:21
SønderjyskE: Thorsten Fries, Kristian Dahl Pedersen, Henrik Nordlander – Alexander Hansen, Rasmus Bertelsen, Oliver Nøddesbo Eggert, Frederik Børm (2), Christian Jensen (7), Kasper Olsen (2), Frederik Ladefoged (3), Steffan Høi, Mikkel Hansen (1), Aaron Mensing (2), Chris Holm Jørgensen, Mikkel Kjær Møller (6), Martin Kærgaard, Arnar Birkir Halfdansson (2).
Lemvig: Jesper Sørensen, Frederik Sørensen, Shadrach Nsoni – Jacob Østergaard (1), Michael Thøgersen, Mark Nikolajsen (2), Mads Thymann (3), Anders Agger, Andreas Damgaard (1), Emil Sidelmann, Mathias Porsholdt (2), Mads Høj, Jørgen Rasmussen (2), Jonas Gade (2), Jesper Kokholm (3), Casper Christensen (1), Toke Schrøder, Nichlas Hammer, Rasmus Porup (3).
Schiedsrichter: Line Hesseldal Hansen/Karina Christiansen.
Zuschauer: 2.000.

Foto: Karin Riggelsen
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