Fussball

Thomas Juel-Nielsen von der Schurken- in die Heldenrolle

Thomas Juel-Nielsen von der Schurken- in die Heldenrolle

Thomas Juel-Nielsen von der Schurken- in die Heldenrolle

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Horsens
Zuletzt aktualisiert um:
Thomas Juel-Nielsen ließ sich nach Spielende von den Fans feiern. Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix

Marc Pedersen sorgte für die traurige Nachricht des Tages. Der Kapitän wird mit einem Kreuzbandriss monatelang ausfallen. Thomas Juel-Nielsen kam für ihn auf dem Platz und war mit seinem erlösenden Tor der Mann des Tages.

Sein Debüt im SønderjyskE-Trikot dauerte nur 50 Minuten. Thomas Juel-Nielsen wurde im Hinspiel dieser Abstiegsrunde gegen AC Horsens nach einer Notbremse vom Platz gestellt und hatte seinen Anteil daran, dass die Hellblauen über ein torloses Unentschieden nicht hinaus kamen. Seitdem kam der Winter-Neuzugang nicht mehr zum Einsatz, doch als Ersatz für den verletzten Marc Pedersen durfte er wieder ran und wurde im Rückspiel beim 1:0-Sieg in Horsens zum Matchwinner.

„Mein Debüt war eigentlich okay, aber die Rote Karte machte die Schlagzeilen. Deswegen ist es auch ein wahnsinnig tolles Gefühl, die passende Antwort zu geben und der Mannschaft zu helfen“, strahlt Thomas Juel-Nielsen nach Spielende: „Ich bin mir der Bedeutung dieses Tores vollauf bewusst. Wir können mit der Freude darüber, dass wir noch im Rennen um Platz zwei sind. Ich bin wahnsinnig glücklich, dass ich beim Tor den letzten Fuß im Spiel hatte, aber das war eine Mannschaftsleistung, wo wir uns an die Absprachen gehalten hat.“

Der 28-Jährige wird sich auf weitere Aufgaben in der Innenverteidigung einstellen müssen.

„Es ist nie schön, wenn sich ein Mannschaftskamerad eine schlimme Verletzung zuzieht. Ich habe gehört, dass es ernst ist, und das stimmt mich für Marc traurig“, sagt Thomas Juel-Nielsen.

SønderjyskE wird monatelang ohne seinen Kapitän auskommen müssen.

„Es ist mit 99-prozentiger Sicherheit ein Kreuzbandriss. Ich hatte schon einmal einen, und das Gefühl ist das gleiche“, sagte Marc Pedersen.

Sebastian Mielitz durfte sich über einen sauberen Kasten freuen. Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix

Sebastian Mielitz durfte sich über den ersten Zu-Null-Sieg in einem fremden Stadion in der laufenden Saison freuen.

„Wichtig war's! Wir hatten vorher darüber gesprochen, dass wir so lange wie möglich hinten die Null halten mussten und dann unsere Chance nutzen, wenn sie sich bietet. Das waren drei immens wichtige Punkte“, freute sich der SønderjyskE-Torwart: „Wir haben uns zuletzt nicht für den Aufwand belohnt, den wir betrieben haben. Das war heute anders.“

Mehr lesen