Sygehus Sønderjylland

Apenrader Krankenhaus geht in die nächste Phase: Bauvolumen 448 Millionen Kronen

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Apenrade/Aabenraa
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Spatenstich durch Regionsvorsitzende Stephanie Lose Foto: K. Riggelsen

Spatenstich in Apenrade: Die zweite und letzte Bauphase am Sygehus Sønderjylland hat begonnen. Regionsvorsitzende Stephanie Lose und Bürgermeister Thomas Andresen sind von dem Projekt überzeugt.

Kaum vorzustellen: Wo heute noch eine schlichte Grünfläche ist, soll in dreieinhalb Jahren eines der modernsten Krankenhäuser Dänemarks stehen. Seit 2014 wird im Sygehus Sønderjylland gebaut und Donnerstag wurde die zweite und letzte Phase in Angriff genommen – symbolisch durch den ersten Spatenstich von der Regionsvorsitzenden der Region Süddänemark, Stephanie Lose (Venstre), die mithilfe von Glenn Hansen den Bagger führte.

Im zweiten Abschnitt werden insgesamt 448 Millionen Kronen in den Neu- und Umbau investiert. 360 Millionen davon verschlingen drei neue, sechsstöckige Blöcke über den jetzigen Gebäuden. Dort sollen in Zukunft die Bettenabteilungen (mit Blick auf die Natur) liegen. Weitere 50 Millionen Kronen werden ab 2019 in den Umbau des jetzigen Krankenhauses investiert: Aus Zwei-Bett-Zimmern werden Einzelzimmer, neue Labors kommen hinzu, sowie neue Büros. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt etwa 750 Millionen Kronen.

Modell von den neuen sechsstöckigen Komplexen, die auf den bestehenden Gebäuden errichtet werden. Foto: Region Syddanmark

Neuer Heliport

Im Augenblick entsteht außerdem der neue Heliport, wo Hubschrauber landen können. Von hieraus führt ein Tunnel zur Intensivstation. Als Nächstes wird außerdem die neue Ankunftshalle für die Ambulanzen gebaut – danach wird die alte – nur elf Jahre alte Halle – abgerissen. Sie steht dem Neubau im Wege.

Stephanie Lose bezeichnete das neue Apenrader Krankenhaus als ein „Krankenhaus der Zukunft“ bei dem die Patienten und ihr Umfeld im Zentrum stehen. „Wir haben versucht, in die Zukunft zu blicken und darauf zu reagieren, denn mit neuen Behandlungsmöglichkeiten steigen auch die Erwartungen der Patienten“, weiß die Regionsvorsitzende.

Freudentag für den Bürgermeister

Für Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen war es ein Freudentag:

„Es zeigt – wie auch die Entscheidung von Apple hier zu bauen – dass Apenrade der zentrale Ort in Nordschleswig ist. Das neue Krankenhaus ist gut für die Kommune – für unsere Einwohner, die nah am Krankenhaus wohnen, für die vielen örtlichen Handwerker, die am Bau beteiligt sein werden und für die 1.800 Mitarbeiter die am Krankenhaus arbeiten und von denen viele in Apenrade wohnen“, meint Andresen.

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