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Verkaufskandidaten gibt es bei Sønderjyske diesmal viele

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Cheftrainer Thomas Nørgaard mit seinem Sønderjyske-Kader am ersten Trainingstag der Saisonvorbereitung.

Der Sønderjyske-Boss hat mehr Geld bereitgestellt, und der Cheftrainer hat von einem wichtigen Transferfenster gesprochen – der Sportchef will aber kein sehr aktives Transferfenster versprechen. Verkäufe könnten aber Steine ins Rollen bringen.

Mehr Geld für Investitionen in den Spielerkader und ein ereignisreiches Transferfenster. So lautete Ende Mai die Ankündigung von Sønderjyske-Boss Markus Kristoffer Hansen im „Nordschleswiger“-Interview. Sein Sportchef ist wenige Tage nach der Öffnung des Sommertransferperiode noch verhalten.

„Ich denke nicht, dass wir eine Handvoll aus der Startelf abgeben werden, aber das ist nur ein Bauchgefühl. Im Prinzip stehen alle Spieler zum Verkauf. Wir könnten auch viele Spieler verkaufen, aber die Frage ist, ob wir den Preis bekommen, den wir meinen, dass die Spieler wert sind“, sagt Casper Daather zum „Nordschleswiger“ und spricht von vielen Anfragen von anderen Klubs, aber keinen konkreten Verhandlungen.

Sønderjyske ist nicht unvorbereitet

Verkaufskandidaten gibt es in diesem Sommer besonders viele. Der Sønderjyske-Sportchef will keine Namen nennen, doch dazu gehören sicherlich Olti Hyseni, Lirim Qamili, Maxime Soulas, Kristall Mani Ingason, Lukas Björklund, Mads Agger und Sefer Emini, aber auch Spieler wie José Gallegos, Dalton Wilkins und Ivan Nikolov, die zuletzt kaum zum Einsatz kamen.

„Ein Transfer könnte Steine ins Rollen bringen, egal ob das jetzt ein Verkauf von Olti, Maxime, oder wer das auch sein könnte, ist. Wir sind auf alle Fälle vorbereitet, wenn andere Klubs unsere Spieler kaufen würden“, so Casper Daather.

Noch hat sich Sønderjyske bei der Verpflichtung von neuen Spielern zurückgehalten. Innenverteidiger Magnus Jensen wurde bereits vor Öffnung des Transferfensters für eine stolze Ablösesumme von angeblich drei Millionen Kronen von Superliga-Absteiger Lyngby Boldklub übernommen.

„Ich finde, dass es ein Statement ist, wenn wir einen Leistungsträger von einem anderen Superliga-Klub holen“, meint der Sportchef.

Die Sommertransferperiode endet erst am 1. September kurz vor Mitternacht.