Eishockey

Frederik Dichow lässt bei erstem dänischen WM-Sieg nur ein Gegentor zu

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Frederik Dichow zeigte auch gegen Kasachstan eine gute Leistung.

Der 24-jährige Woyenser hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Herning drei der ersten vier Spiele der dänischen Auswahl gemacht. Der Torwart war trotz des ersten dänischen Sieges gegen Kasachstan ein wenig verärgert.

Frederik Dichow ist bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Herning und Stockholm die Nummer eins im dänischen Tor. Der 24-Jährige aus Woyens (Vojens) stand nach dem 0:5 gegen die USA und 2:7 gegen Tschechien beim 5:1-Sieg gegen Kasachstan zwischen den Pfosten. Nur beim 2:5 gegen die Schweiz durfte Sebastian Dahm ran.

Der Torwart des schwedischen Klubs HV71, der trotz der vielen Gegentore überzeugen konnte, ärgerte sich nach dem ersten dänischen WM-Sieg über den kasachischen Ehrentreffer, denn er stand in seinem insgesamt 15. WM-Einsatz kurz davor, seinen Kasten erstmals sauber zu halten.

„Natürlich ärgere ich mich, aber man muss ihm zugutehalten, dass es ein guter ,Baseballschlag' war. Es war beeindruckend, dass er mit einer Direktabnahme ein so kleines Loch finden konnte, wo der Puck durchgerutscht ist. Damit war ich nicht ganz zufrieden, denn ich wäre gern ohne Gegentor geblieben. Aber das Wichtigste war, dass wir drei Punkte geholt haben“, sagt Dichow.

Die Niederlagen in den ersten drei WM-Spielen waren nicht unerwartet, der erste Sieg tat aber gut.

„Ich hasse es zu verlieren, und das tun wir alle, deshalb war es großartig, den ersten Sieg zu erringen. Ich bin unglaublich stolz auf das Team. Die Leistung gibt uns Selbstvertrauen und zeigt, dass wir gewinnen können. Das müssen wir ins nächste Spiel mitnehmen“, sagt Frederik Dichow vor dem fünften WM-Spiel am Freitagnachmittag gegen Ungarn.