Versicherungskonflikt: Historisches Schiff in Gefahr Schiffseigner: Warum sank die Ebba Aaen? Ein Stromausfall führte zum Untergang. Jetzt kämpft ein Anwalt um den Erhalt des Schiffes.
Regierung stärkt die Rechte der deutschen Minderheit Sprache, Bildung, Kultur und Justiz: Was bedeuten Dänemark die Minderheiten in Nord- und Südschleswig? Jede Menge, so das jüngste Signal aus Kopenhagen. Ein Überblick über die elf neuen Maßnahmen im Rahmen der Sprachencharta.
Meistgelesen: Das waren 2025 die heißen Themen im „Nordschleswiger“ Mitreden und informiert sein: Worüber wollten die Menschen im zu Ende gehenden Jahr besonders viel wissen? Die Statistik zeigt, dass fünf Themen herausragten. Von (Minderheiten-)Politik über Sport und Freizeit bis zu tragischen Unfällen ist die ganze Bandbreite des Lebens abgebildet.
Von Grenz-Fanatisten zur Brückenpartei: Die Geschichte der SP Minderheitenpolitik: Einst kämpfte sie für den Faschismus und dafür, dass Nordschleswig deutsch werden sollte – heute steht die Schleswigsche Partei wie keine andere Kleinpartei für Verständigung. Wie wurde aus nationalistischen Hardlinern eine Partei der Vielfalt und des Ausgleichs? Die Geschichte eines erstaunlichen Wandels.
Hamburger statt Kopenhagener: Burger King zieht in die Kantine beim „Nordschleswiger“ ein Ernährung: Wie viel geiler kann es noch werden? Jetzt gibt es immer eine warme Mahlzeit mit Pommes und einem Salatblatt. Der Chefredakteur erklärt, weshalb es keinerlei Proteste gegen die Entscheidung gab.
„Windräder gehören raus aufs Meer“ – und was Tonderns Kandidierende sonst noch denken Stellung beziehen: Was sagen die Kandidatinnen und Kandidaten zu Windparks, Grenzkontrollen und zweisprachigen Ortsschildern? Es gibt Gemeinsamkeiten und deutliche Unterschiede. Welche das sind, das zeigen die Antworten auf drei Fragen vor der Kommunalwahl.
„Zugezogene sollen Teil der Gemeinschaft am Arbeitsmarkt werden“ – und was Sonderburgs Kandidierende sonst noch denken Stellung beziehen: Was sagen die Kandidatinnen und Kandidaten zu deutschen Zugezogenen, Grenzkontrollen und zweisprachigen Ortsschildern? Es gibt Gemeinsamkeiten und deutliche Unterschiede. Welche das sind, das zeigen die Antworten auf drei Fragen vor der Kommunalwahl.
„Zweisprachige Ortsschilder drohen, symbolische Unruhe zu schaffen“ – und was Haderslebens Kandidierende sonst noch denken Stellung beziehen: Was sagen die Kandidatinnen und Kandidaten zu mehr erneuerbaren Energien, Grenzkontrollen und zweisprachigen Ortsschildern? Es gibt Gemeinsamkeiten und deutliche Unterschiede. Welche das sind, das zeigen die Antworten auf drei Fragen vor der Kommunalwahl.
„Die Grenzkontrollen sind reine Symbolpolitik“ – und was Apenrades Kandidierende sonst noch denken Stellung beziehen: Was sagen die Kandidatinnen und Kandidaten zu Bürgersolarparks, Grenzkontrollen und zweisprachigen Ortsschildern? Es gibt Gemeinsamkeiten und deutliche Unterschiede. Welche das sind, das zeigen die Antworten auf drei Fragen vor der Kommunalwahl.
Konkurrenz für das Grenzland aus Ungarn: Olivia Schubert will Europas Minderheiten anführen Klüngel auflösen: Die ungarndeutsche Kandidatin will Sprachgrenzen innerhalb der Fuen überbrücken und neue Geldquellen auftun. Was sie über Vorbehalte zum ungarischen Einfluss und ihre mögliche Rolle als erste Frau an der Minderheitenspitze denkt.
Tischtennis-Fieber in Nordschleswig: Johan und Tim sind angesteckt Trendsport: Warum klick-klackert es in Nordschleswigs Sporthallen wie nie zuvor? Für zwei Jungen aus Sonderburg steht der Spaß im Vordergrund. Im Video zeigen sie ihr Können.
Nach Krisentreffen: SP steht zu Jørgen Popp Petersen Anzeigen und Vorwürfe gegen den Bürgermeister – doch der Parteivorstand „erkennt die Ernsthaftigkeit der Angelegenheit an“ – und hält „am Vertrauen in Jørgen Popp Petersen fest“. Die Polizei solle schneller ermitteln, so der SP-Vorstand.
Sonntag: Seltene Blutmond-Nacht an Nordschleswigs Himmel Besonderer Anblick: Was passiert da am Abendhimmel? Eine totale Mondfinsternis wird für einen besonderen Effekt sorgen. Das DMI verrät, wann und wo er besonders gut zu sehen ist.
„Das Schweizer Rezept: So wird Nordschleswig wieder attraktiv“ Landflucht: Warum zieht es eigentlich so wenige junge Familien aus den Städten nach Nordschleswig? Ein Grund ist, dass sie hier fast überall nur mit dem (E-)Auto hinkommen, meint Cornelius von Tiedemann. Wer auf Mobilität für alle setzt, könnte deshalb auch am 18. November punkten. Eine Anleitung.
Alle neun Bahnübergänge ohne Schranken liegen in Nordschleswig Tödliche Unfälle an unbeschrankten Gleisüberfahrten haben den Landesteil zuletzt bewegt. Die Debatte, wie und wann für mehr Sicherheit gesorgt werden soll, läuft heiß. Die Nordschleswig-Karte zeigt, um welche Querungen es geht und was derzeit geplant ist.
Nach zweiter Saison: Wohnmobilpark am Alsensund in Sonderburg steht zum Verkauf Abschied trotz Booms: Wieso aufhören, wenn immer mehr mit dem Autocamper unterwegs sind? Das Eignerpaar sucht eine Nachfolge, die sich ins gemachte Bett legt. Die Hoffnung: Der Stellplatz soll auch in Zukunft seinen Beitrag für einen besseren Ruf der Szene leisten.
Die Minderheit holt Einsamkeit ins Licht: Kulturreihe startet mit „Super einsam“ Alleinsein: Warum rückt der Kulturausschuss des BDN das Thema jetzt ins Rampenlicht? Mit Anton Weils Lesung eröffnet eine Veranstaltungsreihe, die neue Perspektiven schaffen will. Ein Interview mit dem Kulturkonsulenten über eine neue Initiative.
Dänisch-deutsche Erkenntnisse: Ehrendoktor-Würde für Jens Holger Schjørring in Kiel Kirche und Widerstand: Wie christlich hat sich der evangelische Mainstream im deutschen Nationalsozialismus verhalten – und was hat Nordschleswig damit zu tun? Der dänische Theologe hat es erforscht. Weshalb der 82-Jährige in Kiel nun ausgezeichnet wurde.
„Der nächste Rückschritt: So wird das Grenzland wieder nationale Angelegenheit “ Zentralismus statt Selbstbestimmung: Wird der nordschleswigsche Blick künftig weniger zählen? Wenn die EU-Kommission ihren aktuellen Haushaltsentwurf durchsetzt, dann ja, kommentiert Cornelius von Tiedemann. Er sieht schwierige Zeiten für eine offene deutsch-dänische Region und die Minderheitenpolitik kommen.
„Zukunft der Minderheiten: Eine reine Männersache?“ FUEN-Präsidentschaft: Wo bleiben die Frauen? Mit Gösta Toft und Jens A. Christiansen bewerben sich zwei verdiente, aber eben auch zwei männliche Pensionäre aus dem Grenzland um den wichtigen Posten. Cornelius von Tiedemann über verpasste Chancen, fehlende Vielfalt und die Frage, warum die nächste Generation nicht zum Zuge kommt.
„Nationalistische Töne statt Hoffnung fürs Grenzland: Frederiksens EU-Vorsitz beginnt ernüchternd“ Das Ende des offenen Europas: Wird Dänemarks EU-Ratspräsidentschaft die Weichen wieder auf Fortschritt stellen? Nein, meint Cornelius von Tiedemann – dazu geben weder die Geschichte noch Frederiksens Rede vor dem EU-Parlament Anlass zur Hoffnung. Der stellvertretende Chefredakteur zählt auf, weshalb es sich dennoch lohnt, am europäischen Gedanken festzuhalten.
Tausende Fische tot: Privatperson kippte vermutlich Reinigungsmittel in den Gully Autowäsche, Fliesenreiniger oder Unkrautvernichter? Eine giftige Flüssigkeit ist jedenfalls schuld daran, dass ein Bach in Nübel vergiftet ist. „Das bisschen macht doch nichts“, denken viele, sagt Morten Ringive, der den Bredbæk beaufsichtigt. Er berichtet, was der Vorfall für die Natur am Noor bedeutet.
Nordschleswig im Deutschlandfunk: „Ich fand es faszinierend, wie wenig ich wusste“ Im Radio wird die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht verkündet. Was war damals bei uns im Grenzland los? Ein deutscher Geschichtspodcast blickt zurück – und erklärt, wie aus Deutschland und Dänemark nach 1945 enge Freunde werden konnten. Der Produzent der Folge erläutert, was dem Team wichtig war.
„Wo Dänemark von Deutschland lernen sollte“ Von Microsoft abhängig: Warum wird die öffentliche Verwaltung des Königreichs noch immer von Tech-Giganten dominiert? In Schleswig-Holstein war das auch so – doch jetzt wird umgeschaltet. Cornelius von Tiedemann sieht großes deutsch-dänisches Potenzial im Hinblick auf IT-Kooperationen.
Gösta Toft will Europas Minderheiten anführen Gerechtigkeitssinn: Der Apenrader will nach Posten und Ehrenämtern in der deutschen Minderheit auf europäischer Ebene ganz vorn mitmischen. Für ihn geht es ums Prinzip: Minderheiten sollen in der Ukraine genauso fair behandelt werden wie in Dänemark. Ein Gespräch über eine Bewerbung mit 74.
„Gute Nachrichten für Nordschleswig: Mit Bernd Fabritius steht in Berlin wieder ein minderheitenpolitischer Leuchtturm“ Der „Anwalt der Minderheiten“ kehrt ins Amt des Minderheitenbeauftragten zurück. Warum das ein Glücksfall für die Deutschen in Dänemark ist? Cornelius von Tiedemann zeichnet die Biografie des Rumäniendeutschen nach, der Menschen lieber zusammenbringt, als sich an Unterschieden aufzuhalten – und dabei doch tief in der konservativen CSU verankert bleibt.
Diabetes: Erwachsene in Nordschleswig mehr als doppelt so häufig erkrankt wie in Kopenhagen Noch nie haben so viele mit der Krankheit gelebt. 368.000 Menschen in Dänemark haben Diabetes. Was wir dagegen tun können – und weshalb dahinter auch eine beruhigende Nachricht steckt.
„Die späte Eule fängt die Maus: Mehr Respekt für die Nachtaktiven“ Schlauer ist, wer später aufsteht. Dafür gibt es wissenschaftliche Belege. Dennoch gelten Menschen, die nicht schon um 8 Uhr im Büro auf der Matte stehen, noch heute als faul oder unorganisiert. Cornelius von Tiedemann ist der Meinung, dass wir endlich umdenken sollten. Ansonsten machen wir Menschen mit großem Potenzial das Leben unnötig zur Qual.
„Stephan Kleinschmidt – ein starker Kandidat, aber hoffentlich nicht der einzige“ Wegweisende Wahl: Es sollte um mehr als nur Image gehen, wenn in einem Jahr die Spitze der Minderheit gewählt wird, meint Cornelius von Tiedemann. Wenn sich niemand dem Wahlkampf stellt, blieben viele Chancen, die Zukunft zu prägen, auf der Strecke. Egal, wer letztlich den Job bekommt.
Deutsche Minderheit in Polen setzt auf Online-Journalismus Digitalisierung: Auch in Schlesien erwarten die Menschen Nachrichten auf dem Smartphone statt im Briefkasten. Der Dachverband der dortigen Deutschen setzt nun auf eine neue Strategie für das „Wochenblatt“ – das künftig aber noch monatlich auf Papier erscheinen soll.
„USA-Boykott: Eine Frage des Anstands?“ Produkte aus Amerika vermeiden: Was hat das denn nun wieder mit Nordschleswig zu tun? Ziemlich viel, meint Cornelius von Tiedemann. Denn die Diskussion darüber bietet uns die Chance, uns zu besinnen, wo wir hinwollen – ganz persönlich, aber auch als Gesellschaft im Grenzland, in Dänemark und Europa.
Nach Wahlstress: Wie schnell ist die Post zwischen Nordschleswig und Deutschland? Auslandsdeutsche bangten bei der Bundestagswahl: Wurde die eigene Stimme nun mitgezählt oder nicht? Die Recherchen zeigen, dass, wer rechtzeitig informiert war, auch die Stimme hat abgeben können. Doch manche Verzögerung bleibt unerklärt.
Er macht „grøn trepart“ mitverantwortlich: LHN-Chef nach 30 Jahren nicht mehr Ökolandwirt Zukunftsweisend oder kontraproduktiv? Für Christian Kock ist die Antwort klar – obwohl er die Idee hinter den Umwelt- und Klimaplänen für Dänemarks Landwirtschaft teilt. Im Interview erläutert er seine Haltung als Verbandsvorsitzender – und welche Konsequenzen er privat für seinen Betrieb zieht.
„Eine persönliche Entscheidung“: DSSV-Geschäftsführer erklärt seinen Abschied Der Verband der Schulen und Kindergärten in Nordschleswig braucht eine neue Geschäftsführung. Nach nur fünf Monaten wirft Lasse Tästensen hin. Haben Erwartung und Wirklichkeit nicht zueinander gepasst? Der 32-Jährige gibt Antworten.
DSSV-Vorsitzender zum Tästensen-Exit: „Für die Eltern und Kinder gibt es gar keine Auswirkungen“ Trennung nach nur fünf Monaten: Der Geschäftsführer des deutschen Kindergarten- und Schulverbandes hört auf. Für den Vorsitzenden Welm Friedrichsen „ein großer Verlust“. Er erklärt, wie es weitergeht.
Drei Prozent der Auslandsdeutschen wählen: Nur ein „theoretisches Wahlrecht“ Kompliziert bis unmöglich: Für die geschätzten vier Millionen deutschen Staatsangehörigen im Ausland – auch in Nordschleswig – ist die Stimmabgabe ein längerer bürokratischer Akt. Die Stiftung Verbundenheit will das Thema auf die politische Tagesordnung setzen. Aus der deutschen Minderheit in Dänemark kommt Zustimmung. Die Forderungen im Überblick.
Mette Frederiksen: „Die Demokratie kann nicht gewinnen, wenn sie nachgibt“ Schwere Zeiten: Die Staatsministerin bereitet die Bevölkerung auf mehr Aufrüstung und Bedrohungen aus dem Ausland vor. Sie wünsche sich ein starkes Europa – sei beim Thema Verteidigung deshalb auch mit Trump einig. Dies werde für alle teuer werden. Auch für die Rentnerinnen und Rentner, die deshalb mehr bekommen sollen.
150 Jahre Krone: Kaum noch jemand will den Euro in Dänemark Die Menschen in Dänemark vertrauen ihrer eigenen Währung – seit 150 Jahren. Dabei stand sie mehrfach kurz vor dem Aus. Dass die Krone in Wirklichkeit nicht so unabhängig ist, wie es scheint, könnte ein Grund für ihre Beliebtheit sein.
„Trotz Unwetterwarnung aus Berlin: In Nordschleswig können wir in Ruhe Weihnachten feiern“ Die politische Krise in Deutschland macht Sorgen. Doch es gibt überwiegend positive Signale aus allen Richtungen, wenn es um die finanzielle Zukunft der Minderheit geht. Sollte ein Sturm aufziehen, sind wir fest vertäut, meint Cornelius von Tiedemann.