Multikulturhaus

Rohrbruch: Große Wasserschäden in der Stadtbibliothek

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Überall steht Wasser auf den Böden.

Ein Wasserrohrbruch im dritten Stock des Multikulturhauses hat umfangreiche Schäden verursacht. Die Deutsche Bücherei blieb verschont.

Das Reinigungspersonal im Multikulturhaus hatte am Freitagmorgen um 7 Uhr einen erschreckenden Anblick. Überall auf den Böden des Neubaus am Hafen stand Wasser.

Ein Wasserrohr im obersten Stock war kaputtgegangen. Das Wasser lief an vielen Wänden entlang hinunter in die anderen Stockwerke. Die Regale mit den Büchern und die Möbel wurden schnellstmöglich abgedeckt.

Wassermassen werden abgesaugt

Das Wasser wird mit langen Schläuchen nach draußen befördert.

„Wir sind in vollem Gang mit dem Entfernen der Wassermassen. Es sieht schlimm aus, wenn das Wasser auf allen Böden steht. Das wird jetzt im Augenblick entfernt“, erklärt die Abteilungsleiterin der Abteilung Service og Ejendom, Mie Rauff Nielsen.

Das Oberflächenwasser sollte ihr zufolge am Freitag abgesaugt sein. Anschließend werden wahrscheinlich Entfeuchter aufgestellt. „Wir tun erst einmal alles, damit der Schaden nicht noch größer wird“, so Rauff.

Stühle und Möbel wurden schnell auf die Terrasse gebracht.

Das Multikulturhaus ist komplett abgesperrt

Das Multikulturhaus ist im Augenblick abgesperrt. Wie viele Bücher und Möbel nicht mehr zu retten sind, darüber hat die Kommune noch keinen Überblick.

Da das Multikulturhaus nur Beton- und Linoleumböden und nur einige Teppiche hat, wird die Beseitigung des Schadens diesbezüglich nicht so teuer werden. „Die Schäden müssen wir zu einem anderen Zeitpunkt einschätzen“, so die Abteilungsleiterin.

Wegen Wasserschadens geschlossen.

Im Augenblick beteiligen sich elf Personen des Schadensservice-Unternehmens Polygon in Sonderburg an dem Absaugen des Wassers. Ein Teil der Decke ist laut dem Polygon-Mitarbeiter Martin Karlsson eingestürzt. Für die Mannschaft gibt es erst einmal genug zu tun. Vielleicht muss auch am Wochenende gearbeitet werden.

Auch die Deutsche Bücherei bleibt zu

Eva Nielsen von der Deutschen Bücherei in Sonderburg gelangte durch einen Hintereingang zu ihrem Arbeitsplatz. Da der Haupteingang gesperrt ist, kann auch die Deutsche Bücherei nicht geöffnet werden. Laut Eva Nielsen sind im alten Teil des Gebäudes, wo die deutsche Abteilung liegt, glücklicherweise keine Schäden entstanden.

„Aber mir tun die dänischen Kollegen furchtbar leid", so Eva Nielsen. Sie weiß nicht, wie lange alles geschlossen bleibt.

Die Mitarbeiter von Polygon arbeiten hart, um das Wasser im Gebäude zu entfernen.

Anfangs waren auch das Bibliothekssystem und das Internet abgeschaltet. Das Internet funktioniert aber wieder. „Dann kann ich ja wenigstens hier arbeiten“, so Eva Nielsen.