Fussball

Verkaufen ja – aber nicht auf Kosten des Klassenerhalts

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Lirim Qamili ist mit 7 Toren in 14 Superliga-Spielen ein begehrter Mann.

Sønderjyske hat attraktive Waren im Schaufenster, will aber seine Spieler nur gegen relativ viel Geld abgeben und hat in der angelaufenen Wintertransferperiode vor, seinen Kader auf mehreren Positionen zu ergänzen.

Nach fünfwöchiger Pause nehmen die Superliga-Fußballer von Sønderjyske am heutigen Sonnabend das Training wieder auf. Zu Beginn der Vorbereitungen auf die Mitte Februar beginnende zweite Saisonhälfte stehen verschiedene Fitnesstests für einen Sønderjyske-Kader auf dem Programm, der im Vergleich zur ersten Saisonhälfte komplett geblieben ist.

Lirim Qamili wird zum Trainingsauftakt erwartet, obwohl er nach seinem Wechsel im Sommer von Superliga-Absteiger Hvidovre IF mit 7 Toren in 14 Spielen auf sich aufmerksam machen konnte und Verkaufsobjekt Nummer eins ist. Zuletzt konnten schwedische Medien über ein Interesse des zweifachen Europapokal-Gewinners IFK Göteborg berichten.

Verkauf nur gegen viel Geld

„Solche Gerüchte, wie die um Lirim Qamili, von denen wird es in diesem Transferfenster noch mehr geben. Wir sind ein Klub, der gerne Spieler verkaufen will, aber ich wäre traurig, wenn wir dadurch eine zweite Saison in der Superliga verkaufen würden“, sagt Sønderjyske-Sportchef Casper Daather zum „Nordschleswiger“.

„Lirim ist erst vier Monate bei uns. Ein Verkauf jetzt schon im Winter liegt nicht unmittelbar auf der Hand, nur wenn relativ viel Geld auf den Tisch kommt, damit wir einen kompetenten Ersatz holen können“, so Daather.

Ein Sommertransfer von Lirim Qamili erscheint viel realistischer. Zu erwarten sind dagegen in diesem Winter ein paar neue Gesichter im Sønderjyske-Kader, wenn die Wintertransferperiode am 31. Januar endet.

Konkurrenzkampf im Abwehrzentrum

„Wir schauen uns nach Verstärkungen auf allen Positionen um“, sagt der Sportchef, ohne allerdings viel Geld in die Hand nehmen zu wollen: „Wir müssen kluge Entscheidungen treffen.“

Ergänzungen für den Sturm und fürs Mittelfeld kommen infrage, aber erste Priorität scheint das Abwehrzentrum zu haben.

„Wir sind auf der Suche nach einem Spieler, der mit unseren Innenverteidigern den Konkurrenzkampf aufnehmen kann“, so Casper Daather.