Fussball

Sommer stärkt Rotsünder den Rücken: „Wir stehen voll hinter Duru“

Veröffentlicht Geändert
Tobias Sommer zeigte sich nach der Niederlage in Fredericia enttäuscht.

Die Sønderjyske-Fußballer haben sich bei der 2:3-Pleite in Fredericia selbst das Leben schwer gemacht. Tobias Sommer wollte aber seinem Mannschaftskameraden nicht die alleinige Schuld für die Niederlage zuschieben.

Es war auch eine gewisse Freude über die Moral und Qualität zu spüren, dass man in Unterzahl einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatte, doch die Enttäuschung und Verärgerung stellte alles in den Schatten, als die Sønderjyske-Fußballer bei Aufsteiger FC Fredericia durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit eine 2:3-Niederlage einstecken mussten.

„Wir haben uns selbst schwer gemacht, in erster Linie durch die Rote Karte. Ich möchte aber kein schlechtes Wort über Duru verlieren. Der Platzverweis ist ärgerlich, aber als Mannschaft stehen wir voll hinter Duru. Wir werden ihm helfen, wieder aufzustehen. Wir sind eine starke Mannschaft, und bei Gegenwind müssen wir unsere Stärke zeigen“, sagt Tobias Sommer zum „Nordschleswiger“.

Ebube Duru war bereits nach einer halben Stunde nach einer Notbremse vom Platz gestellt worden. Sønderjyske musste mehr als eine Stunde lang in Unterzahl spielen, doch es gab auch andere Gründe für die Niederlage.

„Es ist einfach schwach, dass wir so schlecht zur zweiten Halbzeit rausgekommen sind, obwohl wir kurz zuvor in der Kabine taktische Justierungen vorgenommen und Werkzeuge bekommen hatten, wie wir in Unterzahl agieren mussten. Es spricht für unsere Qualität und Moral, dass wir in Unterzahl noch zum Ausgleich gekommen sind, aber es ist extrem schwer zu verdauen, dass wir am Ende doch nicht standhalten konnten“, ärgert sich der Mittelfeldspieler.

Ebube Duru sah nach dieser Notbremse die Rote Karte.

Sønderjyske verlor somit zum zweiten Mal hintereinander gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

„Es ist enttäuschend, dass wir aus diesen Spielen nichts mitgenommen haben, gegen Gegner, die uns eigentlich liegen müssten. Wir haben auch gut begonnen, als wir noch elf gegen elf spielten, aber dann haben wir es uns selbst schwer gemacht“, so Tobias Sommer.