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Lirim Qamili wartet noch auf das richtige Angebot

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Lirim Qamili war mit acht Treffern der erfolgreichste Torschütze der vergangenen Saison.

Ein Verkauf des Torschützenkönigs von Sønderjyske war für diesen Sommer vorgesehen, doch Lirim Qamili befindet sich weiter in Hadersleben. Eine Verletzung hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Lirim Qamili steht vor seinem Saisondebüt, wenn die Sønderjyske-Fußballer am Freitag ab 20 Uhr bei Superliga-Aufsteiger FC Fredericia zu Gast sind. Der 27-Jährige soll für die Torgefahr sorgen, die zuletzt bei der 0:1-Niederlage in Viborg fehlte.

Acht Tore standen in der vergangenen Saison bei dem Stürmer zu Buche, und das machte ihn zu einem gefragten Mann. Der Markt war im Winter begrenzt, denn Qamili hatte in der Saison 2024/25 für Hvidovre und Sønderjyske gespielt, und Einsätze bei einem dritten Klub innerhalb einer Saison sind in vielen Ländern nicht erlaubt. Ein Verkauf war für diesen Sommer vorgesehen, doch eine hartnäckige Oberschenkelverletzung hat ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Angebot aus Bulgarien

„Die Verletzung hat alles ein wenig auf Eis gelegt. Mein Fokus liegt darauf, wieder hundertprozentig fit zu werden und möglichst viele Minuten zu spielen. Dann sehen wir, ob ein Angebot kommt, das für den Klub und für mich Sinn ergibt. Das Transferfenster ist noch einige Tage geöffnet. Es kann etwas passieren, aber auch nicht“, sagt Lirim Qamili zum „Nordschleswiger“.

Das bulgarische Medium „football24.bg“ konnte Anfang Juli über das Interesse des bulgarischen Traditionsvereins ZSKA Sofia berichten, doch eine Einigung konnte nicht erzielt werden.

„Es ist aber auch kein Weltuntergang, wenn ich hierbleibe. Ich bin gerne hier, und ich hoffe auch, dass der Klub mich gerne hierhat“, so Lirim Qamili, der seit dem vorletzten Spieltag der vergangenen Saison verletzt fehlte.

Oberschenkelprobleme

„Mein Oberschenkel hat mich lange geärgert, die Verletzung ist zwischenzeitlich auch wieder aufgegangen. Wir haben deswegen beschlossen, nichts zu forcieren. Es wäre auch nicht gut, wenn ich anderswo lande, und dann von Beginn an verletzt bin“, sagt der Stürmer, der wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen konnte und auf Einsatzminuten gegen den FC Fredericia hofft.

„Unser Saisonstart ist okay gewesen. Besser als in der vergangenen Saison, wenn ich mich recht erinnere. Wir müssen jetzt zeigen, dass wir nicht mehr die Aufsteiger sind, sondern uns in die Richtung bewegen, etablierter Superligaklub zu werden“, meint Lirim Qamili.