Jahresrückblick

Schulleiterwechsel, Naturbad, Behördenärger: Diese Themen interessierten am meisten

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Als treibende Kraft konnte sich Emil Petersen 2025 über die Fertigstellung des Naturbades in Bülderup freuen.

Woche für Woche sind auf der „Nordschleswiger“-Nachrichtenseite Beiträge aus der Lokalredaktion Tingleff erschienen. Einige Geschichten wurden 2025 besonders viel aufgerufen. Ein kleiner Überblick über die meistgeklickten Themen.

Eine Auswanderergeschichte gehörte im Jahr 2025 zu den meistgelesenen Beiträgen im Einzugsgebiet der Lokalredaktion Tingleff. Den Ortswechsel des Ehepaares Tschechne von Quickborn ins ehemalige Pastorat in Lendemark ist im Ranking weit vorn zu finden.

Wie berichtet, sorgten auch die Krise im Verbund der Deutschen Kindergärten Apenrade (DKA) und die Kindergarten- und Schulschließung in Wilsbek (Vilsbæk) und Rapstedt (Ravsted) für viele Aufrufe.

Viel Beachtung fanden zudem die Leitungswechsel an den Schulen in Tingleff (Tinglev) und Buhrkall (Bukal). In Tingleff übernahm Carina Heymann und in Buhrkall Nathalie Plumhoff Clausen.

Im westlichen Gebiet waren die News zum Naturbad am Bülderuper Sportcenter gefragt. Nach jahrelanger Planung ehrenamtlicher Kräfte konnte die Verwandlung des Freibades in einen Natursee realisiert werden.

Für Kopfschütteln und entsprechend viele Klicks sorgte das Behördenproblem von Manu Pursun, eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.

Obwohl der Mauretanier seit 2013 in Dänemark wohnt, Dänisch spricht, mit einem Dänen verheiratet und berufstätig ist, bleibt ihm ein unbefristetes Bleiberecht verwehrt. Ausgerechnet der Wille, sich fortzubilden, hat seinem Antrag einen zeitlichen Riegel vorgeschoben.

Manu Pursun und Ralf Sehstedt haben sich vergeblich um eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Manu bemüht.

Das Problem von Jens Clausen war weniger gravierend, sorgte aber ebenfalls für Kopfschütteln und viele Aufrufe. Bei Clausen flatterte ein Bußgeldbescheid herein. Ihm wurde vorgeworfen, auf dem Centerplatz in Tingleff falsch geparkt zu haben, obwohl er sein Auto ganz normal in einer Parkbucht abgestellt hatte.

Was sich alles aus einem Gutschein zum 60. Geburtstag entwickeln kann, erzählte die Geschichte von Gerd Lorenzen. 

Seine Töchter hatten dem Bierkenner und -liebhaber aus der deutschen Minderheit eine Betriebsbesichtigung mit eigenem Brauen in der Brauerei „Frisk Bryg“ in Behrendorf (Bjerndrup) geschenkt. Dem kleinen Familienbesuch in Behrendorf ist ein Grenzlandbier entsprungen.

Von Berlin nach Kopenhagen mit dem Kajak. Diese Marathonstrecke vollbrachte der ehemalige Tingleffer Till Blume, und auch die Berichte über dieses Abenteuer wollten viele auf der „Nordschleswiger“-Seite mitverfolgen. 

Seit 35 Jahren lebt der in Tingleff aufgewachsene Till Blume in Kopenhagen. Diesen Sommer erfüllte er sich einen Traum: Inspiriert von der Kajak-Mission „Dänemark-Rund“ und anderen wagemutigen Touren paddelte er selbst wochenlang im Seekajak.