Orientierungslaufen

Maja Alm als dänische Erfolgsgarantin

Ritzau/tf
Rouge
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Scanpix

Die Zielsetzung vor der Weltmeisterschaft im Orientierungslaufen in Estland hat Sportchef Lars Lindstrøm auf drei Medaillen festgelegt. Dieses Unterfangen hat die dänische Auswahl um die Rothenkruger Weltmeisterin Maja Alm bereits nach den Wettkämpfen im Sprint und über die lange Distanz erfüllt.

Die Zielsetzung vor der Weltmeisterschaft im Orientierungslaufen in Estland hat Sportchef Lars Lindstrøm auf drei Medaillen festgelegt. Dieses Unterfangen hat die dänische Auswahl um die Rothenkruger Weltmeisterin Maja Alm bereits nach den Wettkämpfen im Sprint und über die lange Distanz erfüllt.

Den Löwenanteil an der Medaillenflut hat Maja Alm, die im Sprint zum dritten Mal in Folge unantastbar war und Gold geholt hat. Darüber hinaus konnte Alm zur Überraschung vieler auch auf der ungeliebten langen Distanz eine Medaillen gewinnen und musste sich nur der schwedischen Weltmeisterin Tove Alexandersson geschlagen geben. Auch in der Staffel zählte die Rothenkrugerin als Schlussläuferin als beste Karte im Ärmel von Sportchef Lars Lindstrøm und sicherte dem dänischen Team ebenfalls die Silbermedaille. Entsprechend zufrieden ist der Sportchef mit dem bisherigen Abschneiden.

„Wir hatten bisher eine fantastische Weltmeisterschaft und freuen uns, dass wir nach drei Wettkampftagen mit drei Medaillen da stehen. Wir haben nahezu bei allem den Punkt getroffen“, so Lindstrøm, der dabei aber nicht nur Maja Alm als Faktor ansieht.

„Unbestritten hat Maja Alm herausragendes bisher geleistet und wir sind sehr stolz darauf. Allerdings hat auch die gesamte Mannschaft eine gute Leistung gezeigt“, so der Sportchef voller stolz. Die Grundlage für den bisherigen Erfolg sieht Lindstrøm in der intensiven und langen Vorbereitung gezielt auf die Weltmeisterschaft.

„Wir haben sehr hart und zielgerichtet auf die Weltmeisterschaft hintrainiert, damit wir in den wenigen Tagen hier unsere beste Leistung abrufen können. Wir sind das dritte Jahr in Folge in einem langen Trainingslager gewesen und konnten es perfekt für die Weltmeisterschaft timen“, so der Sportchef, der sich diebisch über das Staunen der anderen Nationen freut.

„Wir waren vor anderthalb Monaten zum Rennen in Finnland und die anderen Nationen wähnten sich auf Augenhöhe mit Maja Alm und uns. Jetzt schauen sie ganz erstaunt und verstehen nicht so recht was hier passiert. Es ist derzeit keine Nation auch nur ansatzweise in der Nähe von Maja, insbesondere im Sprint“, so Lindstrøm mit einem breiten Grinsen. Die bisher fehlenden Resultate über die abschließende mittlere Distanz bereitet Lars Lindstrøm hingegen keine größere Sorgen, hat man doch die Erwartungen erfüllt und sich in guter Verfassung gezeigt.

„Gute Ergebnisse haben es damit auch weitere gute Ergebnisse hervorzubringen“, so der Sportchef optimistisch vor den abschließenden Rennen.

Mehr lesen