HANDBALL

SønderjyskE demütigt Skjern in eigener Halle

SønderjyskE demütigt Skjern in eigener Halle

SønderjyskE demütigt Skjern in eigener Halle

Skjern
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Noah Gaudin erzielte überragende zwölf Treffer gegen Skjern. (Archivfoto) Foto: Karin Riggelsen

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Der Favoritenschreck schlägt wieder zu: SønderjyskE hat mit einem überragenden 33:24-Auswärtssieg gegen Skjern den zweiten Sieg der Saison geholt.

Die Handballer von SønderjyskE stellen wieder einmal die Liga auf den Kopf. Nach den enttäuschenden Niederlagen gegen Lemvig und Skanderborg/Aarhus haben sich die Hellblauen mit einem 33:24-Auswärtssieg gegen Skjern ins Rennen um die Top-6-Platzierungen zurückgemeldet.

Eine bärenstarke Abwehrleistung in der zweiten Hälfte sowie ein Dutzend Tore von Noah Gaudin entschieden die Partie zu SønderjyskEs Gunsten.

Schwere Voraussetzungen

Zwei Niederlagen gegen Lemvig und Skanderborg Aarhus, eine formstarke Heimmannschaft aus Skjern und der kurzfristige Ausfall von Spielmacher Thomas Mogensen: Die Vorzeichen konnten vor SønderjyskEs Auswärtsspiel gegen Skjern kaum schlechter sein.

Doch bei SønderjyskE weiß man ja nie, was man erwarten kann.

Erste Hälfte wechselhaft

Auch beim Auswärtsspiel gegen Skjern zeigten die Hellblauen mehrere Gesichter. Torhüter Kasper Larsen konnte nach neun Minuten bereits fünf Paraden aufweisen, doch in den folgenden 20 Minuten kam nur eine dazu.

Noah Gaudin tanzte reihenweise Gegenspieler aus und war stark im Abschluss. Seine Mitspieler fand er jedoch selten. Das sollte sich in der zweiten Hälfte allerdings noch ändern.

Die Abwehr stand zuweilen gut, und doch ließ SønderjyskE in der ersten Hälfte 14 Tore zu.

Zudem kassierte Morten Bjørnshauge in den ersten 30 Minuten bereits zwei Zeitstrafen und ging stark rotgefährdet in die zweite Hälfte.

Zweite Hälfte bärenstark

Die Partie war in der ersten Hälfte chaotisch und von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Die Frage war, wer würde im Rest des Spieles weniger machen?

Die Antwort: SønderjyskE. Die machten in der zweiten Hälfte nicht nur weniger Fehler als die Gastgeber, sondern hatten auch die richtigen Mittel gegen Skjerns Offensive gefunden.

Vorne war zudem Noah Gaudin heiß gelaufen und traf, wie er wollte.

Fünf Treffer hatte der junge Franzose schon nach einer Viertelstunde in der zweiten Halbzeit erzielt – insgesamt wurden es zwölf in der Partie.

Kein Einbruch bis zum Ende

SønderjyskE hatte sich in der Mitte der zweiten Hälfte mit 25:19 abgesetzt – das konnte ja eigentlich nicht mehr schiefgehen. Tat es auch nicht.

Die Hellblauen dominierten das komplette Feld. Skjern machte weiter Fehler und haderte mit dem Schiedsrichter. Am Ende stand ein 24:33 an der Tafel. Aufgrund der zweiten Hälfte mehr als verdient.

Besonders schön: Die oft beklagte fehlende Kaltschnäuzigkeit war an diesem Abend in Skjern nicht zu beobachten. Das Team von Trainer Jan Pytlick bekam von Skjern die Möglichkeit zu gewinnen und machte schnell den Sack zu. Mit Doppelknoten.

Die Hellblauen haben wieder einmal gezeigt, dass sie gegen alle Mannschaften gewinnen können. Ob sie auch die kleinen Gegner schlagen können, wird sich am 25. September zeigen, wenn der Aufsteiger Skive nach Sonderburg kommt.

Skjern – SønderjyskE (14:15) 24:33

Skjern: Christoffer Bonde, Lasse Vuust Andersen – Oliver Norlyk (1), Senjamin Buric (2), Alfred Jönsson (1), Jesper Konradsson (4), Emil Bergholt (4), Lasse Mikkelsen (3/3), Mikkel Lang, Lasse Uth (1), René Rasmussen (1), Eivind Tangen (4), Malthe Adler Green, Jakob Rasmussen, Tobias Mygind.

SønderjyskE: Kasper Larsen, Malthe Kronborg – Andreas Lang, Sveinn Johannsson (1), Nikolaj Svalastog (3), Oliver Nøddesbo Eggert (1), Frederik Ladefoged, Morten Bjørnshauge, August Wiger, Marcus Dahlin, Kristian Stranden (4), Alec Smit (4), Viktor Nevers (3), Noah Gaudin (12), Tobias Møller (4/3).

Siebenmeter 3:5. Zeitstrafen 2:6. Schiedsrichter Jeppe Theis Vestergaard/Daniel Møller. Zuschauer 2.805.

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