Handball

SønderjyskE bezwingt Champions-League-Teilnehmer

SønderjyskE bezwingt Champions-League-Teilnehmer

SønderjyskE bezwingt Champions-League-Teilnehmer

Hamburg
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Noah Gaudin erzielte neun Tore gegen Motor Zaporoshye. Foto: Karin Riggelsen

Einen Achtungserfolg haben die SønderjyskE-Handballer bei der Generalprobe für das erste Pflichtspiel der neuen Saison gelandet. Noah Gaudin glänzte beim 27:25-Sieg gegen Motor Zaporoshye aus der Ukraine.

Mit einem bemerkenswerten Sieg im Gepäck sind die Liga-Handballer von SønderjyskE die Heimreise vom Testspiel in Hamburg angetreten. Die Hellblauen haben den Champions-League-Teilnehmer HC Motor Zaporoshye aus der Ukraine mit 27:25 in die Knie gezwungen und gehen mit breiter Brust in das Pokalspiel in einer Woche gegen Erstdivisionär TM Tønder.

„Das war ein Super-Testspiel für uns. Das Beste, was wir mitnehmen können, ist die Art und Weise, wie wir in der Schlussphase nicht aufgesteckt, als Kollektiv weiter hart gearbeitet und das Spiel noch gedreht haben“, sagt SønderjyskE-Trainer Jan Pytlick zum „Nordschleswiger“.

Der ukrainische Abonnements-Meister, der in der vergangenen Saison dem THW Kiel in der Königsklasse ein Unentschieden abtrotzen konnte, hatte knapp zehn Minuten vor Schluss noch mit drei Toren Unterschied geführt.

„Wir standen acht, neun Minuten vor Schluss mächtig unter Druck. Das war schon in der Anfangsphase der Fall gewesen, wo wir ganz schön nach hinten gedrängt wurden und mit unserer 6-0-Deckung keinen Zugriff bekamen“, berichtet Pytlick: „Wir haben die Abwehr justieren können und in den letzten 45 Minuten nicht zuletzt die Anspiele an den Kreis unterbinden können.“

Herausragender SønderjyskE-Spieler war Neuzugang Noah Gaudin. Der Franzose erzielte neun Tore.

„Noah war richtig gut. Er hat ausnutzen können, dass der Gegner sehr individuell gedeckt hat“, meint der Trainer.

SønderjyskE musste auf die verletzten Jon Andersen und Mikkel Hansen verzichten. Dafür kam Thomas Mogensen in den ersten zehn Minuten zum Einsatz.

„Wir wollten seinen Oberschenkel testen. Das lief gut“, so Pytlick, der aber kein Risiko eingehen wollte und den Ex-Nationalspieler schonte.

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