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Die langersehnte Chance für Marko Mitrovic

Die langersehnte Chance für Marko Mitrovic

Die langersehnte Chance für Marko Mitrovic

Hadersleben/Haderslev
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Marko Mitrovic war im Winter als Hoffnungsträger aus Randers gekommen. Foto: Karin Riggelsen

Fußball-Superligist SønderjyskE wird im Pokal gegen Erstdivisionär Vendsyssel FF (Mittwoch, 17.30 Uhr in Hjørring) mit dem zweiten Anzug antreten. Mehr als die Hälfte der Startelf hat die meiste Zeit auf der Ersatzbank verbracht. Auch für den lange aussortierten Marko Mitrovic gibt es die Chance, sich zu beweisen.

"Es ist eine Weile her, aber ich habe hart gearbeitet und fühle, dass ich die Chance verdient habe", sagt Marko Mitrovic, der keinen Hehl daraus macht, dass er enttäuscht ist, seit Mai keinen Pflichtspiel-Einsatz mehr gehabt zu haben: "Selbstverständlich bin ich enttäuscht. Ich denke, ich müsste jedesmal spielen, aber das ist die Entscheidung des Trainers. Ich kann nur meinen Job machen und auf meine Chance warten."

Der 25-Jährige war in der Winterpause als Hoffnungsträger vom Liga-Rivalen Randers FC gekommen, ist aber nur auf 301 Superliga-Minuten für SønderjyskE gekommen. Neun Spiele und nur ein Tor stehen bei ihm zu Buche. In der laufenden Saison sind es zweimal eine Null. Der Klub versuchte im Sommertransferfenster den Stürmer wieder loszuwerden, konnte aber keinen Abnehmer finden. Mitrovic selbst hatte allerdings zu keinem Zeitpunkt den Gedanken, das Handtuch in den Ring zu werfen.

"Nein, ans Aufgeben habe ich zu keinem Zeitpunkt gedacht. Es gab Gerüchte, dass der Klub mich loswerden wollte. Es gab auch Interesse von anderen Klubs, aber ich habe entschieden, dass ich hier bleiben wollte. Ich bin gern hier und fühle mich wohl hier. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und möchte hier bleiben", sagt Marko Mitrovic, der nach vielen Monaten ohne Pflichtspiel-Einsatz sein Selbstvertrauen nicht verloren hat und von sich selbst einen Treffer erwartet: "Ich erwarte immer ein Tor von mir, wenn ich spiele. Ich bin ein großartiger Spieler und habe stets hohe Erwartungen, aber in erster Linie ist es ein wichtiges Spiel für die Mannschaft."

Foto: Scanpix

Der Schwede wird alles Voraussicht nach mit William Tchuameni das Sturmduo bilden, aber auch Spieler wie Lukas Fernandes, Nicolaj Ritter, Anders Egholm, Stefan Gartenmann und Victor Ekani sind nach dem Abschlusstraining zu urteilen für die Startelf geplant.

"Ich kann bestätigen, dass Lukas im Tor stehen wird, aber sonst kann ich nur sagen, dass wir viel rotieren werden", hüllt sich SønderjyskE-Trainer Claus Nørgaard noch in Schweigen, was die Startelf angeht: "Einige Spieler sind verletzt, andere müssen richtig dosiert werden, aber es ist ein Ausdruck dafür, dass wir im Kader einen großen Konkurrenzkampf haben. Es sitzen Woche für Woche Spieler auf der Bank, die die Qualität für die Superliga besitzen. Beispielsweise entscheidet die Tagesform, ob Kløve, Scheel oder Greko auf der Außenbahn spielen. Ich möchte aber unterstreichen, dass wir uns für eine Startelf entschieden haben, von der wir glauben, dass sie gewinnen kann. Das ist hier kein soziales Unterfangen, wo alle mal spielen müssen."

Sakari Mattila, Mads Hvilsom, Marc Pedersen, Niki Zimling und Eggert Jonsson sind verletzt. Simon Poulsen, Kees Luijckx und Christian "Greko" Jakobsen werden geschont und stehen nicht im Kader.

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