Eishockey

SønderjyskE kassiert dritte Schlappe in Folge

SønderjyskE kassiert dritte Schlappe in Folge

SønderjyskE kassiert dritte Schlappe in Folge

Herning
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Daniel Nielsen musste bei der Rückkehr nach Herning, wo der Woyenser die vergangenen Jahre spielte, eine Niederlage einstecken. Foto: Karin Riggelsen

Die Achterbahnfahrt geht munter weiter. Nach zwei Auftaktniederlagen und vier Siegen hintereinander haben die Eishockeyspieler von SønderjyskE nun schon das dritte Spiel in Folge verloren.

Zu Wochenbeginn hatte es in Sachen Final-Four-Teilnahme noch sehr gut ausgesehen, doch nach drei Niederlagen innerhalb von fünf Tagen ist der Einzug unter die letzten Vier des dänischen Pokal-Wettbewerbs für die Eishockeyspieler von SønderjyskE wieder ernsthaft in Gefahr geraten.

Die vier Final-Four-Teilnehmer werden nach 16 Spieltagen ermittelt. Am neunten Spieltag gab es für die Hellblauen eine 1:4-Schlappe bei Herning Blue Fox.

„Ich kann die Aufs und Abs nicht erklären, und ich möchte auch anfechten, dass wir uns in einer Talfahrt befinden“, sagt SønderjyskE-Trainer Mario Simioni zum „Nordschleswiger“: „Das Frederikshavn-Spiel war definitiv ein Albtraum. Wir haben aber gegen Aalborg ein gutes Spiel gemacht, und auch der Einsatz gegen Herning war ein ganz anderer als noch gegen Frederikshavn. Wir haben ein sehr starkes zweites Drittel gemacht, wo es lange 1:0 stand, aber wir haben aus unseren vielen Chancen kein Kapital geschlagen. Auch das Powerplay muss besser werden.“

Auch die Rückkehr des zuletzt verletzten kanadischen Stürmers Anthony Nigro konnte die Torflaute dieser Woche nicht beenden. Josh MacDonald konnte erst 16 Sekunden vor Schluss den Ehrentreffer erzielen. SønderjyskE ließ viele Überzahl-Möglichkeiten ungenutzt verstreichen und scheiterte immer wieder an Herning-Torwart Simon Nielsen, der vom Publikum zum Spieler des Spiels gewählt wurde.

„Ich habe den Spielern in der Umkleidekabine gesagt, dass der letzte Tick fehlt. Wenn jeder einzelne Spieler fünf Prozent mehr heraus kitzelt, würde dies einen großen Unterschied ausmachen, aber das fehlt uns im Moment“, so Simioni.

Die Hellblauen müssen im Heimspiel am Dienstag gegen die Odense Bulldogs wieder in die Spur finden, damit der Final-Four-Zug nicht ohne SønderjyskE abfährt.

Herning Blue Fox - SønderjyskE (1:0,2:0,1:1) 4:1

1:0 Thomas Vilstrup Andersen (12:01), 2:0 Jan Delecky (36:43), 3:0 Markus Jensen (39:06/5 gegen 4), 4:0 Thomas Vilstrup Andersen (50:19), 4:1 Josh MacDonald (59:44/Ass.: Mike Little, MacGregor Sharp/5 gegen 4).

Zeitstrafen: Herning 7x2 – SE 1x10 (Steffen Frank) und 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Daniel Bøjle/Rasmus Toppel. Zuschauer: 1.664.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“