Eishockey

Rungsted stoppt die gute Playoff-Serie von SønderjyskE

Rungsted stoppt die gute Playoff-Serie von SønderjyskE

Rungsted stoppt die gute Playoff-Serie von SønderjyskE

Woyens/Vojens
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Patrick Galbraith stand immer wieder im Mittelpunkt. Foto: Thomas Sjørup/Ritzau Scanpix

Nach fünf Siegen in Folge haben die Eishockeyspieler von SønderjyskE in den Playoffs um die dänische Meisterschaft die erste Niederlage einstecken müssen, obwohl sie bis zwölf Minuten vor Schluss noch geführt hatten.

Die Eishockeyspieler von Rungsted Seier Capital haben in der Halbfinalserie um die dänische Meisterschaft für den 1:1-Ausgleich gesorgt. Drei Tage nach dem Auftaktsieg in Hørsholm musste sich SønderjyskE in der Woyenser Frøs Arena mit 2:3 geschlagen geben, obwohl sie bis zwölf Minuten vor Schluss noch mit 2:1 geführt hatten.

Nichlas Hardt wurde knapp zwei Minuten vor Schluss zum Matchwinner für den Gewinner der regulären Saison. Bitter für SønderjyskE, aber unterm Strich ein verdienter Sieg für eine Rungsted-Mannschaft, die in den ersten 40 Minuten ein Wahnsinns-Tempo ging und die Partie total dominierte.

Das wäre fast schon Diebstahl gewesen, hätten die Gastgeber die 2:1-Führung über die Zeit gerettet. Die Hellblauen dürfen sich aber dennoch ärgern, denn Yannick Vedel und Cameron Brown hatten beim Stande von 2:2 zwei Riesenchancen, den Siegtreffer zu erzielten. Vedel traf den Pfosten, Brown zielte vorbei. Der Siegtreffer fiel stattdessen auf der anderen Seite, als der Innenpfosten Nichlas Hardt half.

Anfangsphase erneut verschlafen

„Das darf uns nicht noch einmal passieren“, hatte Mario Simioni nach dem verschlafenen Anfangsdrittel beim Auftaktsieg gegen Rungsted gewarnt, doch der SønderjyskE-Trainer scheint auf taube Ohren gestoßen zu sein.

SønderjyskE lief meistens hinterher. Foto: Thomas Sjørup/Ritzau Scanpix

Die Hellblauen hatten auch beim zweiten Akt große Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Diesmal nicht 20 Minuten, aber immerhin 13 Minuten lang. Rungsted dominierte die Anfangsphase total und ging auch mit 1:0 in Führung, noch bevor SønderjyskE den ersten Torschuss abgefeuert hatte.

Der erste Torschuss folgte erst in der 13. Minute, der zweite führte zum Ausgleich. Rungsted-Torwart Christopher Nihlstorp ließ einen völlig ungefährlichen Schuss abprallen, Matt Salhany staubte ab und stellte mit dem 1:1 den Spielverlauf auf den Kopf.

Erst nach dem Ausgleich wachte SønderjyskE auf. Die Zweikämpfe wurden angenommen, mitunter setzten sich die Gastgeber auch in der gegnerischen Zone fest.

Es war aber dennoch mehr als schmeichelhaft, als Cameron Brown mit einem Konter zu Beginn des Mitteldrittels das 2:1 erzielte. SønderjyskE konnte sich erst in der zweiten Hälfte des zweiten Drittels aus der Umklammerung befreien, hatte aber immer wieder gute Konter- und Einschussmöglichkeiten.

Torwart Patrick Galbraith schien dem Gegner fast schon den Zahn gezogen zu haben. SønderjyskE bekam Spiel und Gegner im Schlussdrittel immer besser in den Griff. Das 2:2 fiel zu einem Zeitpunkt, wo die Gäste nicht mehr am Drücker waren.

SønderjyskE hatte noch die Siegchance, doch es waren die Gäste, die am Ende jubeln konnten.

SønderjyskE - Rungsted Seier Capital (1:1,1:0,0:2) 2:3

0:1 Charlie Sarault (11:13), 1:1 Matt Salhany (13:14/Ass.: Cameron Brown), 2:1 Cameron Brown (24:39/Ass.: Mike Little), 2:2 Joachim Holten Møller (47:59), 2:3 Nichlas Hardt (58:04).

Zeitstrafen: SE 3x2 – RSC 1x2 Minuten. Schiedsrichter: Mads Frandsen/Martin Theiltoft Christensen. Zuschauer: 0.

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