Eishockey

Erster Dämpfer für Simioni

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Odense
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Foto: Karin Riggelsen

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben unter Mario Simioni den ersten Dämpfer erhalten. Nur drei Tage nach der beeindruckenden Vorstellung gegen den amtierenden dänischen Meister aus Aalborg gab es gegen die Odense Bulldogs eine 0:3-Pleite.

„Der Gegner wollte den Sieg mehr als wir, und der Sieg für Odense ist verdient“, zeigte sich SønderjyskE-Sportchef Kim Lykkeskov vom Einsatz seiner Schützlinge enttäuscht: „Ich kann nicht sagen, ob die Spieler den Gegner auf die leichte Schulter genommen haben. Wir haben zwei Tage lang darüber gesprochen, dass wir bereit sein mussten. Nur harte Arbeit würde uns den Sieg bringen, aber nicht alle haben offenbar zugehört.“

Die Odenseer werden nach den finanziellen Problemen in der Vorsaison und dem eingeschlagenen Sparkurs zu den schwächeren Mannschaften der noch jungen Saison gezählt, dennoch gelang es den Hellblauen kein einziges Mal, Teemu Seppänen im Odense-Kasten zu bezwingen. Der glänzend aufgelegte Finne verriegelte seinen Kasten und zog der spielbestimmenden Mannschaft den Zahn. Lykkeskov zeigte sich aber nicht beeindruckt.

„Er hat das gehalten, was er auch halten musste. Wir haben zu wenig Chancen produziert und müssen uns die Niederlage selbst zuschreiben“, so der Sportchef.

Vojtech Komarek hatte zu Beginn des Mitteldrittels die Odense-Führung erzielt und wurde zum doppelten Torschützen, als er zu Beginn des Schlussdrittels einen von Daniel Kønig Hansen verursachten Penalty verwandelte. SønderjyskE rannte im Schlussdrittel an, doch es war zu wenig, was die Mannschaft an diesem Abend brachte.

„Die Niederlage ist kein Beinbruch. Wir müssen uns da wieder rausarbeiten“, sagt Kim Lykkeskov mit Blick auf das Heimspiel am Dienstag gegen die Frederikshavn White Hawks.

Odense Bulldogs - SønderjyskE (0:0,1:0,2:0) 3:0
1:0 Vojtech Komarek (21:39), 2:0 Vojtech Komarek (41:09),, 3:0 Sami Jekunen (57:11).
Zeitstrafen: Odense 5x2 – SE1x10 (Rasmus Mohr) und 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Jens Christian Gregersen/Rasmus Toppel.
Zuschauer: 1.311.

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