Überschwemmung

Lage am strapazierten Süderau-Deich sieht „vernünftig“ aus

Lage am strapazierten Süderau-Deich sieht „vernünftig“ aus

Lage am strapazierten Süderau-Deich sieht „vernünftig“ aus

Mühlenhaus/Møllehus
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Das Wasser reicht nahezu ganz an die Brücke über die Süderau heran. Foto: Erik Egvad Petersen

Durch Ebbe und Windstille bessert sich die Situation mit dem überhöhten Wasserstand im Wasserlauf in Grenznähe. Umweltmitarbeiter prüfen laufend die Entwicklung.

„Die Abströmung ist zurzeit gut, und dass ist teils darauf zurückzuführen, dass Ebbe ist. Somit kommt das Wasser gut durch die Wiedauschleuse ins Wattenmeer“, gibt der Einsatzleiter von Brand og Redning Sønderjylland, Per Frandsen, Auskunft über den Stand der Dinge bei dem strapazierten Deich der Süderau in Mühlenhaus/Møllehus unweit der Grenze. Dieser musste am Sonnabendabend ausgebessert werden.

„Die Lage sieht gegenwärtig vernünftig aus. Die Prognosen mit weiterem Regen und Wind können jedoch wieder zu stärkerem Druck führen“, sagte Frandsen Montagvormittag bei trockener und nahezu windstiller Witterung.

In den vergangenen Tagen hatte der Wind aus Richtung Westen es erschwert, das Wasser aus der Süderau und der benachbarten Wiedau Richtung Wattenmeer zu schicken.

Mehr Wasser als gewöhnlich gibt es zurzeit in der Süderau. Foto: Monika Thomsen

„Die Bereitschaftsstufe an Ort und Stelle ist nach wie vor hoch, und die kommunalen Umweltmitarbeiter behalten den Deich laufend im Auge“, so der Einsatzleiter.

„Durch den andauernden vielen Regen, hatte sich das Wasser auf den Deichrand eingefressen. Diesen haben wir nach oben hin verstärkt“, so Frandsen. Auch dem kleinen Wasserdurchlauf sei ein Riegel vorgeschoben worden.

Entscheidender Faktor bei der weiteren Entwicklung sei nach wie vor das Wetter.

Einsatzleiter Kenneth Achner (l.) war auch Sonntagvormittag in Mühlenhaus. Foto: Erik Egvad Petersen
„Wildschweinzaun unter" heißt südlich von Mühlenhaus in der Nähe von Aventoft, wo der Zaun nahezu überflutet ist. Foto: Monika Thomsen
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