DSSV

Mobbing-Vorwürfe: Kindergarten-Angestellte wundert sich

Mobbing-Vorwürfe: Kindergarten-Angestellte wundert sich

Mobbing-Vorwürfe: Kindergarten-Angestellte wundert sich

Broacker/Broager
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Der Neubau des deutschen Kindergartens in der Vesterbakke bietet 50 Kindern Platz. Foto: Ruth Nielsen

Nachdem eine Gruppe Eltern des Deutschen Kindergartens Broacker Mobbing-Vorwürfe gegen eine leitende Person erhoben hat, äußert sich eine leitende Pädagogin der Institution im Namen der Mitarbeiter.

„Mit Verwunderung hat das Personal von dem offenen Brief der Eltern im ,Nordschleswiger’ erfahren und ist überrascht und wenig erfreut darüber“, schreibt Birgit Schories, Pädagogin am Deutschen Kindergarten Broacker.

In einem Schreiben bringt sie ihre Verwunderung darüber zum Ausdruck, dass eine Gruppe von Eltern in einem offenen Brief Vorwürfe gegen DSSV und Leitungspersonal erhoben und einen schlechten Umgang mit Mobbing kritisiert hat.

Kindergartenbetrieb nicht beeinträchtigt

Birgit Schories hat im Augenblick einzelne Leitungsfunktionen im Kindergarten übernommen. Sie sagt: „Der Kindergartenbetrieb läuft trotz der Krankschreibung unserer Abteilungsleitung normal – was eben in Corona-Zeiten normal ist – weiter. Wir haben keine Kinder, die durch die Krankmeldung nicht die Fürsorge bekommen, die sie mit Abteilungsleitung bekommen. Der Kindergartenbetrieb ist dadurch in keiner Weise beeinträchtigt“, so die Pädagogin.

Dass Eltern sich in so einem offenen Brief äußern, ist für uns nicht verständlich und schockiert uns als Mitarbeiter.

Birgit Schories, Pädagogin

Eine Mutter hatte im Gespräch mit dem „Nordschleswiger“ davon berichtet, dass Termine oder beispielsweise die Betreuung in den Winterferien nicht oder nur auf Nachfragen kommuniziert worden seien, und dass man vonseiten mancher Eltern die Abwesenheit der Abteilungsleiterin durchaus negativ zu spüren bekomme.

Weiter schreibt Birgit Schories: „Bis auf eine Mitarbeiterin sind heute alle Mitarbeiterinnen im Haus. Von den anwesenden hat keine Mobbingvorwürfe geäußert. Natürlich wird die Leitung von den Eltern vermisst, da sie seit Jahren diesen Kindergarten leitet. Dass Eltern sich in so einem offenen Brief äußern, ist für uns nicht verständlich und schockiert uns als Mitarbeiter.“

Sie persönlich wundere sich darüber, dass Eltern der Meinung sind, die Vorgehensweise beurteilen zu können, „ohne alle Fakten zu kennen“.

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