Sting, Streetfood, Traditionen: So bunt wird der Sommer in Nordschleswig Open-Air-Konzerte, Hafenfeste oder königlicher Besuch: Der Veranstaltungssommer in Nordschleswig verbindet große Namen mit regionaler Kultur und viel Hygge. Inklusive eines besonderen Festivals, das auf den Winter einstimmt.
Sozialdienst: So läuft es in Apenrade Die Kommune Tondern hat ihre Kooperation mit dem Sozialdienst gerade um zwei Jahre verlängert. In Apenrade läuft es anders. Wie und was die Mitglieder von einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommune und Sozialdienst haben: „Der Nordschleswiger“ hat nachgefragt.
Geheimnisse gelüftet: Das Leben als Tochter in der Nachkriegszeit der Minderheit Sie haben ihr Schweigen gebrochen. Einige erst kurz vor ihrem Tod: Töchter, die in der Minderheit in der Nachkriegszeit aufwuchsen. Ilse Friis hat ihre Lebensgeschichten aufgeschrieben. Über Lücken in der Familie und das Trauma, nicht den Wunschberuf ausüben zu dürfen. Darum geht es im zweiten Teil der Geschichte. Mit überraschenden Erkenntnissen.
Grönland-Kenner: „Dänemark war nicht die gute Kolonialmacht“ Verschleppte Kinder, Suizide, Frauen, denen gegen ihren Willen Spiralen eingesetzt wurden: Es ist schwere Kost, die Walter Turnowsky in seinem Vortrag präsentiert. Doch er zeichnet mit berührenden Geschichten auch ein Bild von starken Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Wenn die Mädchen aus der Nachkriegszeit als Erwachsene ihr Schweigen brechen Viele kennen es aus der eigenen Familie: Die Eltern oder Großeltern wollen nicht über das sprechen, was sie im Krieg und danach erlebt haben. Bis sie es doch tun. So hat die Historikerin Ilse Friis 40 Lebensberichte von Frauen in Nordschleswig in der Kriegs- und Nachkriegszeit aufgeschrieben. Lebensgeschichten, in denen sich bestimmte Themen wiederholen.
Zwischen Hotel Mama, Arlberg und Fehmarnbelt: Ein Weg über Grenzen hinweg Vor 28 Jahren legte er sein Abitur am Deutschen Gymnasium für Nordschleswig (DGN) ab, nun ist er seit acht Jahren Deutschland-Direktor bei Femern/AS: Lars Friis Cornett, gebürtiger Nordschleswiger und im Rahmen des Fehmarnbelt-Projekts Bindeglied zwischen Deutschland und Dänemark. Wie er seine Aufgabe sieht, was er dafür schon am DGN lernte und welche Rolle das „Hotel Mama & Papa“ dabei spielte.
Bewegend: Wie Tischtennis Körper und Sprache trainiert Gerade jetzt zum Jahresbeginn wollen viele ihre guten Vorsätze für mehr Sport umsetzen. Der eine oder die andere ist da schon weiter und spielt zum Beispiel Tischtennis im MTV in Apenrade. Dort trainieren verschiedene Generationen. Wie der Ballsport Jugendliche und Ältere verbindet, warum die Gruppendynamik im MTV besonders ist und weshalb Tischtennis sogar die Sprache trainiert.
Grenzüberschreitend: Eiszeit mit Spaß und Sport in Apenrade Wer sich als guten Vorsatz mehr Sport vorgenommen hat, muss damit nicht bis zum Jahreswechsel warten: Apenrade hat wieder eine Eislaufbahn mit echtem Eis. Die zieht Menschen von beiden Seiten der Grenze an. Und für einige ist die Eisbahn mehr als ein Ort für sportliche Aktivitäten.
Abgestimmt: Apenrade hat den besten Weihnachtsmarkt in Dänemark Die Menschen haben gewählt: Der Weihnachtsmarkt „Julehjerteby“ in Apenrade darf sich ab jetzt zu den „Besten Weihnachtsmärkten in Dänemark“ zählen. Dabei hat sich die Stadt ein enges Rennen mit Tondern geliefert. Demnach liegen nun zwei der besten Weihnachtsmärkte des Landes in Nordschleswig.
Gezielter Impuls: Wie sich Kindergarten Jürgensgaard für neue Familien öffnet Im November hatte der Deutsche Kindergarten Jürgensgaard in Apenrade erstmals einen Tag der offenen Tür mit Fokus auf Familien der dänischen Mehrheitsbevölkerung. Ob das zu neuen Anmeldungen geführt hat, das Konzept auch für andere Kindergärten taugt und was Leiter Aljosha Heitsch nächstes Mal anders machen würde.
Theaterprobe: So lief es für Ali Baba und seine vier Räuber Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Theaterstücke an den deutschen Schulen – so auch in Rothenkrug. Dort haben insgesamt 18 Kinder das Stück „Ali Baba und die 40 Räuber“ umgeschrieben und neu interpretiert. Am Freitagmorgen war die Generalprobe. Warum aus 40 Räubern vier wurden und was der Lehrer zur Leistung seiner Theatertruppe sagt, hat der „Nordschleswiger“ in Erfahrung gebracht.
Wohn- und Jobmesse in Apenrade: Ohne diese Fähigkeit läuft die Jobsuche nicht Unternehmen, die Personal suchen und Menschen, die einen neuen Job finden wollen: Sie bringen die vier Kommunen Sonderburg, Apenrade, Hadersleben und Tondern mit einer gemeinsamen Wohn- und Jobmesse zusammen. Apenrade hat jetzt Bilanz gezogen – und stellt dabei auch fest, dass eine Fähigkeit für Jobsuchende und Auswanderwillige unverzichtbar ist.
Ebba Aaen: Warum das Schiff sank und wie es jetzt weitergeht Die Ebba Aaen liegt wieder an ihrem Liegeplatz in Apenrade: Zuvor war der historische Haikutter für einen Check in die Werft nach Ekensund geschleppt worden. Repariert wurde nichts. Warum auf der Ebba Aaen derzeit nichts aufgeräumt oder repariert werden darf und was die Ungewissheit für Nis-Edwin List-Petersen bedeutet.
Zwischen Deutsch und Dänisch: Was das Projekt „Die Fremden“ sichtbar macht Warum fühlt man sich fremd im eigenen Land? Wie leben Minderheiten und Mehrheiten im Grenzland zusammen? Darum geht es bei dem grenzüberschreitenden Projekt „Die Fremden – De Fremmede“. Menschen aus Nord- und Südschleswig erzählen ihre Lebensgeschichte. Dabei sind auch Podcasts entstanden, unter anderem mit einem Urgestein der Minderheit, Carsten Lund. Die Geschichten sind aktueller denn je. Simone Mischke hat mit den beiden Podcast-Produzenten gesprochen.
Dorthe Andresen: Über ein starkes Wahlergebnis und ihre politische Zukunft 206 persönliche Stimmen sammelte die Kandidatin der Jungen Spitzen der Schleswigschen Partei bei der Kommunalwahl ein und war damit zweitbeste Kandidatin im sechsköpfigen Team der jungen Nachwuchspolitikerinnen und -politiker. Was das Geheimnis dieses Erfolgs war und wie es jetzt politisch für die 21-Jährige weitergeht, hat sie dem „Nordschleswiger“ erzählt.
Dorthe Andresen: „Ich hatte das Gefühl, ich muss zum Examen“ Es ist ihre allererste Kommunalwahl: Dorthe Andresen blickt auf einen spannenden Wahlkampf und einen Wahlabend zwischen Bangen und Hoffen.
Erwin Andresen: „Sehr froh über das 2. Mandat“ Der Wahlabend zieht sich in Apenrade. Gegen 1 Uhr ist klar: Die SP behält ihre zwei Mandate und bekommt ein drittes über ihr Wahlbündnis.
SP in Apenrade: Stimmung erst gedämpft, dann erleichtert Die SP behält ihre zwei Mandate in Apenrade. Nachdem die Mandatsverteilung verlesen war, zogen sich die Kandidatinnen und Kandidaten sofort zurück – jetzt wird verhandelt.
BDN- und DSSV-Hauptvorstände in Rapstedt – das kam dabei heraus Am Montagabend besuchte eine Delegation vom BDN- und DSSV-Hauptvorstand die Schulen in Lunden und Rapstedt: auf Einladung der Schulen. Bei Schulleiter Jan Röhrig hat sich ein Gefühl verstärkt – und dem BDN-Hauptvorsitzenden Hinrich Jürgensen fiel bei dem Besuch etwas Wesentliches auf.
„Frauentreffen: Vertane Chance für beide Seiten“ Noch eine gute Woche bis zu den Kommunalwahlen: Jetzt, wo es in den Endspurt geht, sollen bei einem Frauentreffen (endlich) auch die Wählerinnen mit ihren ganz eigenen Themen zu Wort kommen. Wirklich? Ein Kommentar von Simone Mischke.
Warum hier noch mehr dänische Kinder willkommen sind Dass die deutschen Kindergärten in Nordschleswig nicht exklusiv Kindern aus der deutschen Minderheit vorbehalten sind, wissen längst nicht alle hier im Landesteil, sagt der Leiter des Kindergartens Jürgensgaard in Apenrade. Das wollen er und sein Team ändern. Dazu soll auch eine besondere Veranstaltung beitragen.
Anke Meyers erster offizieller Auftritt als Botschafterin: Heiserkeit und Freude Sie tritt erstmals offiziell vor der Minderheit als deutsche Botschafterin in Kopenhagen auf. In dieser Funktion hielt Anke Meyer am Sonnabend eine Festrede auf dem Deutschen Tag in Tingleff: über Herausforderungen, Zusammenhalt und warum die Minderheit für sie inspirierend und Vorbild ist.
Peter Asmussen und Rüdiger Bartling ziehen besonderes Fazit für 2025 Im Apenrader Ruderverein ist eine weitere Saison zu Ende gegangen: Im Rückspiegel betrachtet mit etlichen Neuigkeiten und einer Tatsache, über die der Vorstand besonders glücklich ist.
Teil II: Carsten Lund über schwere Schicksalsschläge und wie er als Deutscher dänischer Gewerkschaftler wurde Carsten Lund ist gelernter Zimmerer, arbeitete als Hausmeister und war Vorsitzender einer dänischen Gewerkschaft in Apenrade: Eine Zeitreise durch seine Fotoalben, zweiter Akt: Wie Carsten Lund zu einem besonderen Kunstwerk kam, mit schweren Schicksalsschlägen umging, und warum er für das Projekt „Die Fremden“ seine Geschichte für einen Podcast erzählte.
95 Jahre: Carsten Lund öffnet seine privaten Fotoalben Carsten Lund überlebte den Zweiten Weltkrieg, Krankheiten und andere Schicksalsschläge. Er könnte Bücher schreiben. Über das Hinfallen, das Aufstehen, das Weitermachen. Eine Zeitreise in zwei Teilen. Erster Akt: über die Hitler-Jugend auf's Dach zur Vaterschaft.
Waldkindergarten Feldstedt: Erstes Herbstfest seit Fusion mit Wilsbek Rund 18 Kinder und ihre Familien feierten vergangene Woche ihr Herbstfest im Waldkindergarten in Feldstedt. Das erste seit der Zusammenlegung mit dem mittlerweile geschlossenen Kindergarten in Wilsbek. Wie die neuen Kinder – auch aus Deutschland – angekommen sind und was diese Woche mit den bunten Erntedank-Gaben passiert.
Donnerstagsclub: Kjesten Bargum aus Rapstedt gewinnt Hauptpreis 65 Jahre verheiratet – darauf wurde angestoßen. Der Hauptpreis ging nach Rapstedt, als Rothenkrug und Apenrade es sich gemeinsam gemütlich machten.
Anne Lildholdt Jensen schließt ihre Galerie in Apenrade – öffnet aber andere Türen Seit mehr als 20 Jahren hat Anne Lildholdt Jensen sich und anderen Kunstschaffenden in Galerien und Ateliers in Apenrade einen Raum gegeben. Ihr Atelier in der Søndergade will sie im Dezember schließen: eine Reaktion auf die unsicheren Zeiten. Mit der Kunst soll aber nicht Schluss sein – allein schon wegen eines besonderen Kirchen-Projekts.
Wer findet den Mörder im Lille Teater in Apenrade? Ein kleines Theater, ein unbeliebter Theaterintendant, der schließlich tot ist und viele Verdächtige: Das sind die Zutaten für das neue Stück am „Det Lille Teater“ in Apenrade. Doch dieses Mal gibt es eine Besonderheit.
„Ebba Aaen“ ist wieder über Wasser und hängt am Haken Nach mehreren Stunden ist der Haikutter „Ebba Aaen“ aus dem Wasser gehoben und hängt jetzt am Haken des Krans. Was der Gutachter herausgefunden hat und wie es jetzt weitergeht.
Bergung der „Ebba Aaen“ hat begonnen Seit Donnerstagmorgen ist die Bergung des historischen Haikutters „Ebba Aaen“ im Gang. Noch läuft alles nach Plan. Dennoch könnte es bis zu eine Woche dauern, bis das Schiff gehoben ist.
Gesunkene „Ebba Aaen“ soll am Donnerstag geborgen werden In der Nacht zu Dienstag war der historische Haikutter „Ebba Aaen“ im Hafenbecken von Apenrade gesunken – nun soll das Schiff geborgen werden. Dafür unterbricht Nis-Edwin List-Petersen seinen Aufenthalt auf Gran Canaria.
Zuzug nach Dänemark weiter hoch – aber ein Viertel ging 2024 zurück Nach wie vor ist die Anzahl der Deutschen, die gerne in Dänemark leben wollen, hoch. Das hat eine Nachfrage des „Nordschleswigers“ bei der Kommune Apenrade gezeigt. Doch nicht alle bleiben: 2024 sind etwa ein Viertel der deutschen Staatsbürgerinnen und -bürger zurück nach Deutschland gezogen. Die Kommune und das Regionskontor nennen Gründe.
Volkstanz flasht: Sascha tanzt seit ihrem ersten Lebensjahr Junge Menschen für Volkstanz begeistern: Das ist das Ziel des Vereins „Aabenraa Folkedansere“. Seit Anfang September gibt es ein Tanz-Angebot, das sich speziell an Jüngere richtet. Wie das ankommt und was die junge Sascha an dieser Art des Tanzens begeistert.
Deutsche Privatschule Apenrade: Ungebrochene Nachfrage aus Deutschland Nach wie vor gibt es Nachfrage aus Deutschland: An der Deutschen Privatschule Apenrade ist die Anzahl der Kinder nahezu auf Rekord-Niveau. Doch eine Klasse könnte noch mehr Kinder vertragen.
Eline fährt mit der Rikscha zum Friedhof Eline Petersen ist 93 Jahre alt. Regelmäßig wird sie von John Thomsen in einer Fahrradrikscha abgeholt. Im Video berichtet sie, was diese Fahrten ihr bedeuten.
Haushalt 2026: Einigkeit, aber keine Verbesserung bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit Die Parteien im süddänischen Regionsrat haben sich auf ein Haushaltsbudget für 2026 geeinigt. Das teilten die Mitglieder gemeinsam mit. Im Geldtopf für die Region Süddänemark sind demnach insgesamt rund 32 Milliarden Kronen. Wofür das Geld gedacht ist und was die Schleswigsche Partei zum Budget sagt.
Gravenstein: 5,5 Millionen Kronen vom Staat für Küstenschutz Geld vom Staat für Küstenschutz in Gravenstein: dafür macht Kopenhagen noch in diesem Jahr 5,5 Millionen Kronen locker. Wofür das Geld eingesetzt werden soll.
So war das Sommerfest der deutschen Kindergärten in Apenrade Vergangenes Wochenende haben die beiden Kindergärten der deutschen Minderheit in Apenrade zusammen ihr Sommerfest gefeiert – erneut auf dem Knivsberg, wie in den vergangenen Jahren. Warum das nach Ansicht des Abteilungsleiters eine gute Sache ist.
Wie Mads Mikkel Tørsleff mit dem Gravensteiner Apfel seine Birkenpollenallergie besiegte Etwa 500.000 Menschen: So viele leiden in Dänemark dem Forum „Astma&Allergi“ zufolge an einer Allergie gegen Birkenpollen. Mads Mikkel Tørsleff ist einer von ihnen. Auch Birnen, Karotten und Äpfel konnte er nicht essen. Wie er mit alten Apfelsorten seine Allergien bekämpft hat und warum sich dafür unter anderem der Gravensteiner Apfel besonders gut eignet.