Sturmflut

Gravenstein: 5,5 Millionen Kronen vom Staat für Küstenschutz

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Die Hafenfront von Gravenstein: Unter anderem mit staatlicher Unterstützung soll der Schutz vor Sturmfluten hier verbessert werden.

Geld vom Staat für Küstenschutz in Gravenstein: dafür macht Kopenhagen noch in diesem Jahr 5,5 Millionen Kronen locker. Wofür das Geld eingesetzt werden soll.

Die Kommune Sonderburg (Sønderborg) erhält für dieses Jahr 5,5 Millionen Kronen für den Küstenschutz in Gravenstein. Das teilten die Kommune und das Umweltministerium am Dienstag mit.

Der Bereich, der künftig besser geschützt werden soll, erstreckt sich vom Sildekulevej am Gravensteiner Pflegeheim bis zur Hochwassermauer im Fiskenæsvej. Neben dem Pflegeheim liegen dort Häuser, der Deutsche Ruderverein Gravenstein (DRG) sowie der dänische Graasten Roklub in der Risikozone.

Insgesamt kostet das Projekt in Gravenstein nach Angaben des Umweltministeriums 13,8 Millionen Kronen. Der Küstenschutz soll aus einer Kombination von Hochwassermauern und Deichen bestehen. Zudem sollen Sitzgelegenheiten an der Hochwassermauer geschaffen werden.

Die Jahrhundertsturmflut vor zwei Jahren hatte auch in Gravenstein große Schäden angerichtet: Häuser und Wohnungen liefen mit Wasser voll. Sommerhäuser, ganze Küstenstreifen, darunter Teile des beliebten Gendarmenpfads (Gendarmstien) wurden zerstört.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Natur, Klima und Umwelt, Asger Romme Andersen (Einheitsliste), äußerte sich in einer Pressemitteilung erleichtert über die staatliche Unterstützung. So könne man jetzt ein gemeinsames Projekt vorantreiben, das für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Zukunft von entscheidender Bedeutung sei.

Gravenstein Hochwasser
Der Küstenschutz in Gravenstein wird nach Angaben des Umweltministeriums 13,8 Millionen Kronen kosten.

Nun soll nach Angaben der Kommune in engem Dialog mit den Beteiligten geklärt werden, wie das Geld innerhalb des Projekts verteilt wird.