Kommunalwahl 2025

Dorthe Andresen: „Ich hatte das Gefühl, ich muss zum Examen“

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Dorthe Andresen im Gespräch mit ihrem Vater Kurt Andresen

Es ist ihre allererste Kommunalwahl: Dorthe Andresen blickt auf einen spannenden Wahlkampf und einen Wahlabend zwischen Bangen und Hoffen.

Dorthe Andresen, schwarzer Hosenanzug, schwarzes Oberteil mit elegantem Blumenmuster, sitzt am Tisch und checkt immer wieder die Zahlen. Ihre erste Reaktion, als klar ist, dass die SP ihre zwei Mandate in Apenrade sicher hat: „Gott sei Dank!“, sagt sie und lacht. 

Zwischendurch habe sie gedacht: „Das geht in die falsche Richtung. Aber das kann ja immer noch passieren“. Das vorläufige Ergebnis bestätigt dann aber die zwei Mandate für ihre Partei.

Es ist der erste Wahlkampf der 21 Jahre alten Dorthe Andresen, die in Nolde aufgewachsen ist. Und der war spannend für sie, mit vielen Eindrücken, wie sie sagt. 

Ich war sehr nervös und gespannt.

Dorthe Andresen

Nach dem Verkünden der vorläufigen Wahlergebnisse nimmt sie in der Wahlnacht erstmalig an den Gesprächsrunden teil. „Das ist ja alles neu, spannend und überwältigend.“ Den ganzen Wahlabend über habe sie das Gefühl gehabt, zum Examen zu müssen, erzählt Dorthe Andresen lachend. „Ich war nervös und gespannt.“

Insgesamt zieht die Kandidatin der Jungen Spitzen ein positives Fazit – auch wenn sie es nicht in den Kommunalrat schafft. „Das war ein sehr guter Wahlkampf, auch mit den Parteikollegen.“