Deutsche Minderheit

Gesunkene „Ebba Aaen“ soll am Donnerstag geborgen werden

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Dass sein Schiff gesunken ist, erfuhr Nis-Edwin List-Petersen auf Gran Canaria.

In der Nacht zu Dienstag war der historische Haikutter „Ebba Aaen“ im Hafenbecken von Apenrade gesunken – nun soll das Schiff geborgen werden. Dafür unterbricht Nis-Edwin List-Petersen seinen Aufenthalt auf Gran Canaria.

Der in der Nacht zu Dienstag gesunkene historische Haikutter „Ebba Aaen“ soll am Donnerstag geborgen werden. Das teilte der Kapitän Nis-Edwin List-Petersen auf Anfrage des „Nordschleswigers“ mit.

Am Dienstag früh bekam er auf Gran Canaria, wo er mit seiner Frau gern den Winter verbringt, die Nachricht, dass sein Schiff gesunken ist: Nun ist er auf dem Weg nach Hause.

„Ich bin gerade am Flughafen, heute Nacht bin ich zurück in Dänemark“, erzählt Nis-Edwin List-Petersen.

Am Donnerstag nun soll seine „Ebba Aaen“ aus dem Hafenbecken in Apenrade geborgen werden.

„Damit ist eine Firma aus Nordjütland beauftragt“, sagt List-Petersen, der mit seinem historischen Kutter zahlreiche Menschen über die Förde geschippert hat.

Viele Ortsvereine der Minderheit nutzten unter anderem das Angebot des Fördervereins, der „Haikuttergilde Ebba Aaen von Apenrade“, ein paar Stunden auf dem historischen Schiff über das Wasser zu segeln.

Warum der historische Haikutter gesunken ist, ist noch unklar.

Warum die „Ebba Aaen“ gesunken ist, dafür gibt es bislang keine Erklärung. Das Schiff sei trocken gewesen, es habe mehrere Pumpen und sei am Abend zuvor noch kontrolliert worden, wie Nis-Edwin List-Petersen sagte.

Wie es mit dem historischen Kutter weitergehe, hänge von der Versicherung ab. Man müsse jetzt die Bergung abwarten, so List-Petersen.