Schiffsunglück

„Ebba Aaen“ ist wieder über Wasser und hängt am Haken

Veröffentlicht Geändert
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei sie nie weg gewesen: Zwei Tage lang lag die „Ebba Aaen“ im Hafenbecken von Apenrade.

Nach mehreren Stunden ist der Haikutter „Ebba Aaen“ aus dem Wasser gehoben und hängt jetzt am Haken des Krans. Was der Gutachter herausgefunden hat und wie es jetzt weitergeht.

Wasser tropft von den Masten, Scheiben und vieles andere ist ölverschmiert, aber es ging zumindest schneller, als alle dachten: Nach gut vier Stunden ist die „Ebba Aaen“ wieder über Wasser. An Ketten hängt sie am Kran am Pier in Apenrade.

Am wichtigsten ist jetzt unter anderem, dass die Maschine des alten Haikutters innerhalb von 24 Stunden gespült wird und das Salzwasser rauskommt. „Sonst gibt es Rost“, erklärt Miteigner Nis-Edwin List-Petersen.

Was bisher feststeht: „Das Schiff hat eine undichte Stelle am Heck“, sagt der Gutachter. Ob das auch die Ursache dafür ist, dass der historische Haikutter in der Nacht zu Dienstag gesunken ist, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

„Ebba Aaen“: An Ketten schwebt sie im Hafenbecken und wird genau untersucht.

Von Weitem sieht es beinahe so aus, als läge die „Ebba Aaen“ einfach wieder da, wo sie hingehört. Doch die Schäden sind groß: Die Elektrik ist hin, sagt Nis-Edwin List-Petersen, und vieles ist ölverschmiert: auch die Musikinstrumente, die er stets mit an Bord hatte.

Wie genau es jetzt weitergeht, ob und wann die „Ebba Aaen“ in die Werft kommt, muss die weitere Untersuchung des Gutachters zeigen.

Ob die „Ebba Aaen“ wieder Ausflugsschiff wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar.
Nis-Edwin List-Petersens Gitarre und Trompete waren auch zwei Tage lang unter Wasser.