Deutsche Minderheit

Deutsche Privatschule Apenrade: Ungebrochene Nachfrage aus Deutschland

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Einschulung an der DPA diesen Sommer

Nach wie vor gibt es Nachfrage aus Deutschland: An der Deutschen Privatschule Apenrade ist die Anzahl der Kinder nahezu auf Rekord-Niveau. Doch eine Klasse könnte noch mehr Kinder vertragen.

Zwei 8., zwei 9. und seit vergangenem Jahr das erste Mal eine 10. Klasse: Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an der Deutschen Prvatschule Apenrade (DPA) ist in diesem Jahr mit 226 Kindern beinahe auf Rekord-Niveau.

„Mehr waren es bislang nur im Jahr 2022 – da hatten wir 230 Kinder“, sagt Schulleiterin Berit Kynde. Das sei dann aber auch das Limit, erzählt sie weiter. „In der 10. Klasse haben wir dieses Jahr sechs Jugendliche. Da könnten wir noch mehr aufnehmen. Aber wir können nicht mehr Klassen teilen.“ Dafür fehle schlicht der Platz.

Anzahl der Kinder bleibt wohl weiter stabil

Jede Woche bekommt die DPA neue Anfragen aus Deutschland, erzählt die Schulleiterin.

226 Schülerinnen und Schüler gehen dieses Jahr in die DPA.

Was die Anzahl der Schülerinnen und Schüler angeht, die sieht Berit Kynde in den kommenden Jahren stabil bei rund 220 Kindern. „Wenn ein Jahrgang fertig ist, kommen ja wieder neue von den Zubringerschulen“, sagt sie.

Wer seine Kinder zuvor in Feldstedt (Felsted) oder Rothenkrug (Rødekro) in der Schule hatte, schickt sie in der Regel anschließend nach Apenrade auf die DPA. „Mit Pattburg sieht es so aus, dass ein Teil der Kinder nach Tingleff geht und der andere zu uns. Und wer in der Förde-Schule in Gravenstein ist, geht meist nach Sonderburg“, erklärt Berit Kynde die Gepflogenheiten.

„Es muss passen“

Zwar sei die Nachfrage aus Deutschland nach einem Schulplatz insgesamt etwas weniger geworden, aber immer noch da. Generell läuft es so, erklärt die Schulleiterin: „Wenn man zu uns will, wird man zum Gespräch eingeladen. Auch mit den Kindern. Es muss schon passen.“