Ermittlungen

Gegenstände von vermissten Deutschen bei Skelett auf Röm gefunden

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Die Polizei hat am Sonnabend Ermittlungen eingeleitet (Symbolfoto).

Sonnabendmittag wurden nördlich von Havneby Menschenknochen gefunden. Die Polizei vermutet, dass es sich dabei um einen 43-jährigen Mann aus Frankfurt handelt. Genauere Untersuchungen sollen die Identität endgültig klären.

Die Polizei für Südjütland und Nordschleswig hat am Sonnabend Ermittlungen eingeleitet, nachdem auf Röm Menschenknochen gefunden worden waren. Das schreibt der Polizeikreis in einer Pressemitteilung.

In unmittelbarer Nähe der Knochen hat die Polizei Gegenstände gefunden, die einem 43-jährigen Mann aus Frankfurt gehören. Er wird seit mehr als einem Jahr vermisst.

„Die Polizei vermutet auf Grundlage der vorläufigen Ermittlung und der gefundenen Gegenstände, dass es der vermisste deutsche Staatsbürger ist, der heute (Sonnabend, Red.) auf Röm gefunden worden ist“, so die Polizei. 

Weitere Untersuchungen sollen endgültig die Identität klären. Die Angehörigen sind informiert worden.

Auto in Havneby gefunden

Eine Person hatte die Knochen in einem Marschgebiet bei Nørre Frankel nördlich von Havneby gefunden. Um 11.58 Uhr meldete sie den Fund der Polizei. 

Diese hat am Sonnabend einen Teil des Gebietes abgesperrt und Ermittlungen eingeleitet. Es gebe keinen Verdacht auf eine kriminelle Tat, teilt sie mit. 

Der 43-Jährige hat kurz vor Weihnachten 2024 seinen Wohnort verlassen. Sein abgeschlossenes Auto wurde Heiligabend in Havneby gefunden. Daraufhin leitete die Polizei die Fahndung ein; sie forderte auch Sommerhausbesitzende dazu auf, nach dem Mann Ausschau zu halten. In den Tagen nach seinem Verschwinden wurde er mit großer Wahrscheinlichkeit im Brugsen in Havneby gesehen.