Deutsche Minderheit

Liva und Clara lieferten sich ein faires Vorlese-Duell

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Sie lesen beide gern und trauten sich, am schulinternen Vorlesewettbewerb teilzunehmen: Liva Tønder Schumann (l.) und Clara I. Liljensøe Andresen.

Zwei Mädchen aus der sechsten Klasse trauten sich, beim Vorlesewettbewerb der Deutschen Schule Tingleff an den Start zu gehen. Liva und Clara lasen vor Publikum und Jury. Wer würde die Tingleffer Schule beim nordschleswigweiten Finale vertreten? Das Bewertungskomitee hatte die Qual der Wahl und legte sich am Ende auf eine Gewinnerin fest.

„Es war ausgeglichen. Ihr habt es beide gut gemacht. Die Wahl ist schließlich auf Liva gefallen, die ein bisschen sicherer gelesen hat.“

Diplomatisch verkündete Vorjahressieger Henrik Klein beim Vorlesewettbewerb der Deutschen Schule Tingleff die Entscheidung der Jury, bestehend aus ihm, Deutschlehrerin Birte Kristensen, Kollege Melf Mesche sowie Büchereileiterin Mareike Poté. Poté war erneut Gastgeberin des Wettbewerbs der Klassenstufe sechs.

Statt drei nur zwei

Vorjahressieger Henrik Klein bei der Verkündung der Juryentscheidung

Gewinnerin Liva Tønder Schumann hatte sich in der Bücherei mit Clara I. Liljensøe Andresen ein faires Duell geliefert. Ursprünglich hatten sich drei für den Wettbewerb gemeldet. Aus Krankheitsgründen waren es vor den Augen und Ohren der Mitschülerinnen und Mitschüler aus den Klassen 6 und 5 dann aber nur zwei.

Wie immer galt es für die Teilnehmenden, einen bekannten und einen unbekannten Text zu lesen. Beim bekannten Text hatte sich Liva für eine Passage aus dem Buch „Frau Honig und die Magie der Worte“ entschieden. Clara las einige Seiten aus der Kinderbuchreihe „Die Abenteuer des Odysseus“.

Liva wird als Vertreterin der Deutschen Schule Tingleff beim Vorlesefinale aller deutscher Schulen in Nordschleswig an den Start gehen.

Als Siegerin aus Tingleff hat sich Liva für das Finale aller deutschen Schulen in Nordschleswig qualifiziert.