Deutsche Schule Hadersleben

Marmeladenglas-Momente mit Zitrone: Die 9. Klasse sagt Ade

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Gruppenbild mit Klassenlehrerin Louisa Bölck (links) im Innenhof der DSH. Hintere Reihe (v.l.n.r.) Anton Leganger Jørgensen, Konstantin Kirsch, Adam Erlang,Tedje Lohse, John Büscher und Isabell Schneider. Mitte (v.l.n.r.) Henri Richter, Jesper Bertelsen, Hannes Leiner, Maximilian Daberkow und Anna FriedrichVorn (v.l.n.r.) Louisa Bölck, Ylza Maksuti, Laura Hildebrandt, Madeleine Schmidt, Malene Woldemar und Fiona Haarseim

Die 9. Klasse der Deutschen Schule Hadersleben feiert ihren Abschluss – und blickt dabei auf Zitronen-Wettbewerbe, Marmeladenglas-Momente und Prioritäten zurück. Ein Abend mit Humor, Wehmut und einem Blick nach vorn.

Die Einladung zum Abschied in der Turnhalle versprach einen „Tschüss-Abend“ – genau das wurde es: Die 9. Klasse der Deutschen Schule Hadersleben (DSH) verabschiedete sich mit einer Mischung aus Stolz auf das Erreichte und einer Prise Selbstironie von ihrer Schulzeit.

Schulleiterin Heike Henn-Winkels fiel der Abschied sichtlich schwer: „Ihr seid eine Klasse gewesen, die uns viel Freude gemacht hat. Selten bin ich so sicher gewesen, dass ihr euren Weg gehen werdet.“

Der traditionelle Einmarsch in die Turnhalle der DSH

Von Zitronen und Marmeladenglas-Momenten

Die Unterstufe unterhielt die Gäste.

Klassenlehrerin Louisa Bölck, die zum ersten Mal eine 9. Klasse verabschiedete, blickte zurück auf drei gemeinsame Jahre, in denen zwar nicht immer alles nach Plan lief, aber dafür ziemlich gut.

Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr der legendäre Zitronensaft-Wettbewerb auf einer Klassenfahrt: Wer kann am meisten trinken, ohne das Gesicht zu verziehen? „Das war aber auch das einzige Dumme, was ihr angestellt habt“, lobte sie augenzwinkernd.

Während ihrer Schuljahre sammelte die Klasse vor allem eines: Marmeladenglas-Momente!

„Das sind die Augenblicke, die man am liebsten in ein Glas füllen und für später aufbewahren möchte, weil sie so besonders sind“, sagte Bölck. Momente, in denen die Klasse zusammenhielt, Verständnis zeigte oder gemeinsam lachte. Es sind Momente, die jetzt, am Ende der gemeinsamen Zeit, umso wertvoller sind.

Klassenlehrerin Louisa Bölck fiel der Abschied von ihrer 9. Klasse schwer.

Die eigene Melodie spielen – und laut!

Am Ende blieb vor allem der Wunsch, dass alle ihren eigenen Ton finden. „Das Leben ist wie eine Melodie, manchmal ruhig, manchmal wild – und jeder von euch trägt seinen eigenen Ton in sich“, sagte Louisa Bölck.

Die Botschaft an ihre Klasse: „Spielt eure Melodie, spielt sie laut – und hebt euch ein paar Marmeladenglas-Momente gut auf!“

Gespannte Aufmerksamkeit – und ein bisschen Wehmut im Publikum während der Reden
Zu guter Letzt: das Blitzlichtgewitter der elterlichen Smartphones