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Zwei Top-10-Platzierungen für Anna Kasprzak und "Pepe"

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Göteborg
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Anna Kasprzak und „Pepe“ bei der abschließenden Kür. Foto: Scanpix

Cathrine Dufour holte zwei Bronzemedaillen bei den Eiropameisterschaften in Göteborg.

Ein positives Fazit konnte Dressurreiterin Anna Kasprzak nach den Europameisterschaften in Göteborg ziehen. Die 27-jährige Haderslebenerin hatte mit ihrem Pferd „Donnperignon“ („Pepe“) und der dänischen Auswahl eine überraschende Silbermedaille gewonnen und zum Abschluss zwei Top-10-Platzierungen in den Einzel-Wettbewerben erzielt.
Kasprzak belegte im Grand Prix Spezial den achten Platz und wurde bei der abschließenden Kür im Ullevi-Station zu Göteborg Siebte.

„Die EM ist ein fantastisches Erlebnis gewesen, und obwohl das große Stadion nicht ausverkauft war, war es fantastisch, den Puls und die Unterstützung von den vielen dänischen Zuschauern zu spüren“, sagte Anna Kasprzak und zeigte sich besonders mit den 77,969 Prozentpunkten in der Kür zufrieden: „Ich und ein gut aufgelegter Pepe erwischten einen richtig guten Start. Besonders die Piaffen, Passagen und Pirouetten waren perfekt.“

Anna Kasprzak war trotz ihrer beiden Top-10-Platzierungen nur die zweitbeste dänische Dressurreiterin bei der EM.
Cathrine Dufour konnte nach der Silbermedaille im Mannschafts-Wettbewerb überraschend zwei Bronzemedaillen in den Einzel-Wettbewerben holen.

„Das ist der blanke Wahnsinn. Das ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Ich hatte mir nicht in den kühnsten Träumen vorgestellt, dass ich eine Silber- und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen kann“, jubelt Cathrine Dufour.

Mit „Cassidy“ erzielte sie im Grand Prix Spezial 79,761 Prozentpunkte und musste sich nur von den beiden deutschen Equipagen Isabell Werth/„Weihegold“ (83,613) sowie Sönke Rothenberger/„Cosmo“ (82,478) geschlagen geben.

Noch besser war das Ergebnis in der Kür, wo Dufour und „Cassidy“ 84,561 Prozentpunkte erzielten.

„Das war mein bislang bestes Kür-Erlebnis – alles lief rund“, sagte Dufour, die wieder hinter ihren beiden deutschen Kontrahenten Werth (90,982) und Rothenberger (90,614) landete.

„Wir wussten, dass Cathrine und Cassidy das Potenzial hatten, und sie hat es vollbracht. Das war toll. Alle Equipagen haben eine gute Figur gemacht. Dass alle im Grand Prix Spezial in den Top 15 landeten, zeigt, wie stark der dänische Dressursport ist“, meint die Nationaltrainerin, Prinzessin Nathalie zu Sayn Wittgenstein.

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