Handball

René Toft: „Es ist unglaublich hart“

René Toft: „Es ist unglaublich hart“

René Toft: „Es ist unglaublich hart“

Ritzau/svs
Herning
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René Toft Hansen fällt voraussichtlich für den Rest der Saison aus. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Noch vor dem Spiel gegen Ungarn am Sonnabend stellte sich Handballer René Toft Hansen der Presse, um über seine Verletzung an der Leiste, die er sich im Norwegen-Spiel zugezogen hatte, zu sprechen.

„Es spricht wohl alles dafür, dass ich operiert werden und sechs Monate pausieren muss. Das ist ziemlich hart. Wenn keine Operation notwendig sein sollte, würde ich vier Monate fürs Reha-Training benötigen“, so der Kreisspieler.
René Toft Hansen laborierte vor der Weltmeisterschaft an einer Entzündung in der Leistenregion. Doch dieses Mal ist es eine richtige Verletzung, bei der ein Muskel gerissen ist und ein anderer Muskel angerissen.

„Es ist unglaublich hart. Ich wusste gleich, dass es schlimm war. Jetzt muss ich das Turnier beenden, bevor es richtig angefangen hat. Ich hatte so gekämpft, um hier dabei sein zu können“, sagt René Toft Hansen.

Auch für seinen Bruder wiegt der Ausfall seines Bruders schwer.

„Wir hatten beide gehofft, zusammen auf dem Feld zu stehen. Es ist natürlich etwas, dass mich beschäftigt. Aber ich muss das abhaken, da ich eine Aufgabe zu erfüllen habe. Es bringt nichts, dass ich traurig in einer Ecke steh. René wird stark zurückkommen“, meint Henrik Toft Hansen.

Am Montag wird er von einem Spezialisten untersucht, damit die Frage einer möglichen OP geklärt wird.

„Das was mir erklärt wurde, ist, dass ich mindestens vier Monate ausfalle“, sagt René Toft Hansen.
Inwieweit er seine Mannschaft von der Tribüne aus unterstützen werden kann, muss mit seinem ungarischen Verein Veszprem abgesprochen werden.

„Ich würde sehr gerne hier bleiben und das Team unterstützen. Aber wenn ich operiert werden muss, wird es in der nächsten Woche gemacht, und dann bin ich mir nicht sicher, wie schnell ich das Krankenbett verlassen kann. Meine Laune hat sich ein wenig verbessert, aber es ist schwer, die Jungs beim Umziehen für das Spiel zuzuschauen und man sich selbst in seiner eigenen Welt befindet“, so René Toft Hansen.

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