Segeln

Comeback sichert Anne-Marie Rindom WM-Bronze

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Aarhus
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Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Dänemarks Segler haben bei den Weltmeisterschaften im eigenen Land die erste Medaille geholt. Anne-Marie Rindom hat mit einem nicht mehr erwarteten Comeback Bronze im Laser Radial gesichert.

Die 27-Jährige aus Horsens hatte mit einem 33. Platz bei der vorletzten Wettfahrt eigentlich ihre Titelchancen schon in den Sand gesetzt und musste sich darauf einstellen, dass sie ohne Medaille bleibt. Doch eine Disqualifikation der Mitstreiterin Paige Railey (USA) ließ ihre Medaillenchancen wieder steigen.

Als Dritte mit einem Vorsprung von drei Punkten auf Paige Railey war sie ins abschließende Medal Race der zehn besten Laser-Radial-Seglerinnen gegangen, doch dieser Vorsprung war schnell futsch. Rindom fiel zwischenzeitlich auf Rang neun zurück, kämpfte sich aber nach vorne und belegte den dritten Rang im Medal Race.

„Ich bin über Bronze hoch erfreut. Ich habe so hart für diese Medaille gearbeitet“, strahlte Rindom gegenüber DR1: „Ich war so enttäuscht über meine Leistung am vorletzten Tag, ich habe so schlecht gesegelt. Ich habe mich aber auch nicht im Medal Race aus der Ruhe bringen lassen. Ich habe unterwegs schlechte Luft erwischt, aber ich kenne das Revier hier in Aarhus und wusste, dass die anderen auch schlechte Luft kriegen würden.“

Die Belgierin Emma Plasschaert hatte in der Endabrechnung mit 66 Strafpunkten die Nase vorn, dahinter folgten die Niederländerin Marit Bouwmeester (75 Punkte) sowie Anne-Marie Rindom (85), der Finnin Monika Mikkola (95,5) und Paige Railey (98).

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