Fussball

Bjelland und Hareide versöhnen sich

Ritzau/svs
Kopenhagen
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Andreas Bjelland (Mitte) im National-Trikot Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Als Andreas Bjelland nicht im Kader bei der WM-Schlussrunde in Russland stand, gab es einige Streitigkeiten zwischen ihm und National-Trainer Åge Hareide. Nach einem Versöhnungsgespräch sollen diese nun beigelegt worden sein.

Damals erklärte Åge Hareide die Nicht-Nominierung von Bjelland mit einer Verletzung. Diese Begründung hielt Bjelland für peinlich.

Seitdem sind einige Monate ins Land gezogen, vielleicht rückt ein Comeback ins Nationalteam immer näher, nachdem Hareide preisgab, mit Bjelland gesprochen zu haben.

„Wir haben miteinander gesprochen. Das ist die Entwicklung, die genommen wurde. Mein Standpunkt war immer der gleiche. Ich werde immer zur Verfügung stehen für die Nationalmannschaft, und das war auch immer meine Aussage. Für mich gibt es also nicht so viel Neues in dieser Sache. Aber natürlich bin ich froh, dass wir gesprochen haben und hoffe, bald wieder ein Teil des Teams sein zu dürfen“, so Bjelland.

Fünf Monate nach den Streitigkeiten, bereut Bjelland aber nicht die Dinge, die er nach der Nicht-Nominierung geäußert.
„Wenn man Dinge sagt, dann muss man auch dazu stehen. Ich fühlte, dass ich genau das tun musste. Im Fußball sind auch Gefühle allgegenwärtig, und im Sommer waren es viele Gefühle“, erklärt Bjelland.

Ob und wie früh er wieder im Dress der Nationalmannschaft auflaufen darf, darüber macht er sich im Moment keinen Kopf.

„Ich verschwende darauf keine Energie. Ich bin bereit für ein Comeback. Ich werde nie nein sagen“, so Andreas Bjelland.

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